Anselm Lenz («KDW») und Michael Ballweg («Q711») kooperieren

Regionale Gruppen der Grundrechte-Bewegung beginnen, miteinander zu arbeiten. Den Anfang machen Berlin und Stuttgart. Verbindendes Element, Netzwerker, Ermöglicher und vor allem Mutiplikator: Ken Jebsen, der bereits in den vergangenen Wochen zwischen Berlin und Stuttgart hin- und herpendelte und einige Fäden hinter den Kulissen gezogen haben soll.

Anselm Lenz von der «Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand» («KDW») in Berlin und Michael Ballweg von der «Initiative Querdenken 711» («Q711») in Stuttgart kooperieren.

Beide rufen auf zum «Tag der Freiheit», dem neuen «Feiertag der Republik», die just an diesem Tage befreit werden soll, ausgehend von der «Großdemonstration» mit einer halben Million Teilnehmern auf dem Tempelhofer Feld in Berlin.

Die Pressestelle der Polizei Berlin bestätigte, daß «Q711» aus Stuttgart für den 01.08.2020 von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr eine Versammlung in Berlin mit 500.000 Teilnehmern angemeldet habe mit dem Titel «Das Ende der Pandemie: Tag der Freiheit». Die Anmeldung sei per Fax vom 19.06.2020 erfolgt. Absender des Faxes sei der Anmelder «Q711».

Ein wichtiges Instrument für die Mobilisierung zu der «Großdemonstration» am 01.08. spielt wohl die Zeitung «Demokratischer Widerstand», die seit der Zusammenarbeit mit «Q711» (seit Ausgabe N° 9) «Demokratischer Sommer» heißt. Die von Ballweg angeführte Stuttgarter Bewegung unterstützt das Zentralorgan der «KDW» wohl in mehrfacher Hinsicht.

Über die Reichweite der Ausgabe zum 01.08.2020 sagt Ballweg: «Wir gehen mit der Auflage auf eine Million hoch. Ein Verteilernetzwerk, das wir gerade aufbauen, wird den Vertrieb der ein Million Exemplare organisieren.»

Zur «Großdemonstration» am 01.08. sollen nach Angaben von Ballweg 40.000 Teilnehmer aus Stuttgart nach Berlin anreisen. «Wir versuchen, die Busunternehmer auf unsere Seite zu kriegen und 1.000 Busse für den Transport von Demonstranten von Stuttgart nach Berlin vollzukriegen», sagt Ballweg, der kürzlich seine Kandidatur als Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart bekannt gab.

Einige politische Beobachter sehen es kritisch, daß Ballweg ausgerechnet nach Bekanntgabe seiner angestrebten politischen Karriere mit der «KDW» kooperiert und ankündigt, die Zeitung der «KDW» zu unterstützen.

Ballweg sollte darauf achten, seine politischen Ambitionen und sein zivilgesellschaftliches Engagement zu trennen und die Zeitung der «KDW» nicht für seinen Wahlkampf einzuspannen.

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