Berlin überlässt Gülenisten-naher Stiftung wertvolles Grundstück für einen Euro

Das House of One in Berlin ist ein Projekt einer Gülenisten-nahen Stiftung. Gülenisten waren laut Gerichtsurteilen 2016 verantwortlich für einen blutigen Putschversuch in der Türkei. Selbst wenn das Land Berlin die Gülenisten derzeit noch nicht als Terrorgruppe einstuft, so warnt laut Medienberichten ein deutscher Geheimdienst vor Gülenisten. „Der Umstand, daß Aussteiger aus der Gülen-Bewegung bislang anonym bleiben, kann kaum als ein Indiz für Meinungs- und Entscheidungsfreiheit der Anhänger Gülens gewertet werden“, heißt es in einem deutschen Geheimdienst-Bericht.

Die Unternehmerin Frau Catherine von Fürstenberg Dussmann hat wohl die Gefährlichkeit der Gülenisten erkannt und sich als Förderin des House of One zurückgezogen.

Am 4. April 2019 hat das Abgeordnetenhauses von Berlin ein wertvolles Grundstück in Berlins Mitte für einen Euro der Stiftung House of One zur Nutzung überlassen. Das ergibt sich aus der Drucksache 18/1801 von Frau Dr. Reiter, Abteilungsleiterin des Plenar- und Ausschussdienstes. In dem Beschluss vom 4. April 2019 heißt es: „Das Grundstück (Flur 719, mit Teilflächen der Flurstücke 781 und 786) wird der Stiftung House of One – Bet- und Lehrhaus Berlin mit dem Ziel der Errichtung des Drei-Religionen-Hauses House of One im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrags für einen Erbbauzins in Höhe von 1 Euro für 99 Jahre zur Nutzung überlassen.“

Das wertvolle Grundstück liegt in einer der besten Lagen von Berlin: zwischen Amazon’s zukünftigem Vorzeigeladen, Fraser’s Capri Hotel, Accor’s Novotel und dem Haus der Deutschen Wirtschaft, dem Sitz der drei Spitzenorganisationen der deutschen Wirtschaft, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Bundesverbands der Deutschen Industrie und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages.

So ein Grundstück könnte laut Immobilienexperten mehrere Millionen Euro wert sein. Weshalb wird es für einen Euro einer Gülenisten-nahen Stiftung zur Nutzung überlassen? Ist das Abgeordnetenhaus, in dem die SPD über die meisten Sitze verfügt, mit öffentlichem Eigentum verantwortungsvoll verfahren? Wurde das Gemeinwohl berücksichtigt?

Auch wenn die Gülenisten in Berlin noch nicht als Gefährder eingestuft sind, so wäre doch allein die Überlassung eines öffentlichen Grundstücks weit unter Verkehrswert brisant. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, ist von der SPD. Einer Quelle zufolge sind viele Gülenisten in der SPD organisiert.

Wenn man bedenkt, daß der Berliner Bürgermeister Müller zeitgleich mit dem umstrittenen 1-Euro-Deal den Vorsitz des Kuratoriums der Stiftung House of One übernahm, müßte die Opposition eigentlich einen Untersuchungsausschuss anregen. Auch SPD-Staatssekretärin Sawsan Chebli gilt als Unterstützerin des House of One.

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