Berlin überlässt Gülenisten-naher Stiftung wertvolles Grundstück für einen Euro

Das House of One in Berlin ist ein Projekt einer Gülenisten-nahen Stiftung. Gülenisten waren laut Gerichtsurteilen 2016 verantwortlich für einen blutigen Putschversuch in der Türkei. Selbst wenn das Land Berlin die Gülenisten derzeit noch nicht als Terrorgruppe einstuft, so warnt laut Medienberichten ein deutscher Geheimdienst vor Gülenisten. „Der Umstand, daß Aussteiger aus der Gülen-Bewegung bislang anonym bleiben, kann kaum als ein Indiz für Meinungs- und Entscheidungsfreiheit der Anhänger Gülens gewertet werden“, heißt es in einem deutschen Geheimdienst-Bericht.

Die Unternehmerin Frau Catherine von Fürstenberg Dussmann hat wohl die Gefährlichkeit der Gülenisten erkannt und sich als Förderin des House of One zurückgezogen.

Das Grundstück liegt in einer guten und begehrten Lage: zwischen Amazon’s zukünftigem Vorzeigeladen, Fraser’s Capri Hotel, Accor’s Novotel und dem Haus der Deutschen Wirtschaft, dem Sitz der drei Spitzenorganisationen der deutschen Industrie.

Weshalb wird es für einen Euro einer Stiftung für 99 Jahre zur Nutzung überlassen und nicht vermietet? Ist das Abgeordnetenhaus, in dem die SPD über die meisten Sitze verfügt, mit öffentlichem Eigentum verantwortungsvoll verfahren? Wurde das Gemeinwohl berücksichtigt?

Auch wenn die Gülenisten in Berlin noch nicht als Gefährder eingestuft sind, so wäre doch allein die Überlassung eines öffentlichen Grundstücks weit unter Verkehrswert brisant. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, ist von der SPD. Einer Quelle zufolge sind viele Gülenisten in der SPD organisiert.

Wenn man bedenkt, daß der Berliner Bürgermeister Müller zeitgleich mit dem umstrittenen 1-Euro-Deal den Vorsitz des Kuratoriums der Stiftung House of One übernahm, müßte die Opposition eigentlich einen Untersuchungsausschuss anregen. Auch SPD-Staatssekretärin Sawsan Chebli gilt als Unterstützerin des House of One.

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