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Berliner bewahren Life-Style in der Pandemie

Priviligiert ist, wer mit einem Barbier befreundet ist, der heimlich, still und leise im trauten Heim privat die Haare frisiert. Wir wollen voller Empathie herzlich Anteil nehmen an dem herben Schicksal aller Berliner Bürger ohne Friseurtermin.

Das Wiener Schnitzel to go, das zu Hause gegessen wird, ist vom Geschmack nicht das Gleiche wie frisch aus der Pfanne. Aber das sieht man dem Foto auf Instagram zum Glück nicht an.

Ein Paar sitzt auf einer Bank, mehrere hunderte Meter Sicherheitsabstand vom Restaurant entfernt, und ißt Lammrücken auf Eingwegpapptellern. Der Rotwein aus der Flasche, die vor der Bank auf dem Asphalt steht, wird allerdings aus Gläsern getrunken. Stilvolle Nuancen wollen wir weiterhin respektiert wissen.

Die Behelfsmaske aus dem feinsten Zwirn (Voile) vom Schweizer Edelweber muss maßgeschneidert sein und in verschiedenen Dessins passend zur gewählten Oberbekleidung verfügbar sein.

Auch in pandemischen Zeiten will subtiler Life-Style gepflegt werden. Dit is Berlin.

Von Martin Lejeune

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