Restriktionen zum Fest der Freiheit

In Israel gilt zu Pessach, dem Fest der Freiheit, ein totales Ausgangsverbot. Von Mittwochnachmittag bis Donnerstagmorgen ist es komplett verboten, die Häuser zu verlassen. Die Sperre gilt nur in Gegenden mit mehrheitlich jüdischer Bevölkerung.

Bewohner von Jerusalem dürfen ihre Stadtviertel nicht verlassen. Bis Freitagmorgen gilt eine Reisesperre zwischen israelischen Städten. Wie in Deutschland kommt es auch in Israel zu ersten Demonstrationen gegen die Coronamaßnahmen der Regierung, zunächst allerdings noch mit überschaubaren Teilnehmerzahlen.

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Zum angeblichen Schutze vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus/COVID-19 hat Israel den Distrikt Bethlehem komplett abgeriegelt. Allen Israelis und Palästinensern „ist es verboten, die Stadt zu betreten oder zu verlassen“, teilte das israelische Verteidigungsministerium am Freitag mit. Der Distrikt Bethlehem liegt in dem von den Israelischen Besatzungskräften besetzten Westjordanland. Dieses war bereits am Donnerstag für Touristen gesperrt worden.

„Ich weiß nicht, ob ich nach Hause kann“, sagte daraufhin ein Palästinenser aus dem Distrikt Bethlehem, der sich für einige Tage in den Niederlanden aufhält, dieser Nachrichtenseite. Der Palästinenser hofft, daß Holland nicht auf die Liste der Länder komme, von denen aus nicht nach Israel eingereist werden dürfe. „Ich weiß nicht einmal, ob ich nach Israel komme und wenn doch, ob ich dann in mein Dorf im Distrikt Bethlehem darf“, befürchtet der Palästinenser, der gerne in seine Heimat zurückkehren möchte.

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