Sudan is a safe country for tourists from all over the world

Sudan is a safe and great tourist adventure escape with scenic beauty, rich diverse culture, and historical sites to visit.

The International tourism fair Berlin (ITB) is the world’s leading travel trade show hosting 10,000 exhibitors from 180 countries. Sudan had a colourful presentation that got a lot attention by the visitors from all over the world. As Africa’s second largest country, Sudan is bordered by seven countries: Egypt, Libya, Chad, Central Africa, Eritrea, Ethiopia and South Sudan.

Dr. Mohamed Abuzaid Mustafa M. Gameel, Minister of Tourism, Antiquities and Wildlife, who sees European countries as important markets for out-going tourism to Sudan, was visiting the ITB to highlight the rich and great potential of Sudan. According to the 58 year old Minister, “the Sudan as a tourist destination is unknown outside the country because most foreign media provide only a bad image of Sudan. Foreigners who live in Sudan know that the allegations against Sudan are not true. Sudan is a safe country.”

Indeed, Sudan is one of the safest countries of the Arab world and of the African continent. Sudan is much safer than Egypt, Tunisia and Libya and as safe as Morocco.

Sudan has a cultural diversity including a pentatonic music scale, rhythm and accompanying dances. There is an ethnic and linguistic conglomeration consisting of about 500 tribes speaking 60 languages.

Sudan is the place of the whole story of mankind from its first beginning millions of years ago until today with its contemporary friendly people of worm hospitality. The archaeologists Jacques Rein Old and Lech Krzyzaniak wrote: “The Sudan plays a direct role in the earliest stages of human evolution.”

Sudan is most famous for its eight national parks and many archaeological sites that present the ancient times of Nuba, Napata, Kerma, Meroitic and Kush civilizations and include hundreds of pyramids of the third millennium B. C.

The mountainous areas of Marra, Barkal, El Kurru and Nuba are great spots to hike and trek with clean air and breath-taking sceneries.

The Governor of the Red Sea State, Mr. Ali Ahmed Hamid, also visited ITB Berlin along with Minister Gameel.

Governor Hamid is highlighting Sudan’s 750 km shore and sensational beaches that are not overcrowded yet. “Along the Sudanese Red Sea coastline there are fantastic coral reefs and diving resorts”, Governor Hamid says and he is also pointing out the old Suakin Island from the mid-fifteenth century as a worthy tourist destination in this state. The buildings at Suakin Island are made of coral stones washed with lime and having a Turkish or Egyptian style. Suakin Archipelago host a wealth of marine biodiversity and species that are only endemic to the Red Sea.

Beside the shore, the Niles and other rivers are a major attraction and also provide a wide range of activities such as cruises, sport fishing, white water rafting, and bird watching. The Nile is surrounded with wonderful wetlands, which are inhabited all year round with thousands of bird species including some migratory birds.

The capital has several sights to offer such as the Camel Marekt Soug Abu Zeid held every Wednesday and Saturday in West Omdurman, Horse Racing at a trak in the Southern Part of Khartoum every Friday afternoon between November and July, and traditional folklore Wrestling Tournaments on Fridays in the Nuba community In the Al-Haj Yousif district.

Wider den Sanktionen: Für eine strategische Partnerschaft mit Sudan

Fluchtursachen können langfristig nur bekämpft werden, wenn Peripherie und Zentrum auf den Sektoren der Bildung und Forschung auf Augenhöhe kooperieren. Eine strategische Partnerschaft zwischen dem Sudan und Deutschland aufzubauen und Kooperationen zwischen deutschen und sudanesischen Universitäten zu entwickeln, sind die Hauptziele der Sudanesisch-Deutschen Konferenz für Hochschulbildung und wissenschaftliche Forschung, die am 7. März in Khartum durch den sudanesischen Vizepräsidenten Hassabo Abdelrahman feierlich eröffnet wurde.

Vizepräsident Abdelrahman lobte in seiner Eröffnungsrede die Bereitschaft Deutschlands, den Friedensprozeß im Sudan zu unterstützen. Die US-amerikanischen Sanktionen gegen den Sudan andeutend, betonte Vizepräsident Abdelrahman, der wissenschaftliche Austausch kenne keine Grenzen und solle allen Teilen der Gesellschaft offenstehe. „Der Sudan hat viele natürlichen Ressourcen und braucht die Unterstützung Deutschlands“, lautete Vizepräsident Abdelrahmans Schlußbemerkung.

Sumaya Abu Kushnawa, die sudanesische Ministerin für Hochschulbildung und wissenschaftliche Forschung, sagte anläßlich der Eröffnung der Konferenz: „Wir leben in einer Zeit, in der wir intensiv miteinander kooperieren müssen.“

Ismail Saed, Staatsminister für Auswärtige Angelegenheiten, lobte Rolf Welberts, deutscher Botschafter im Sudan, für seine aktive Arbeit im Sudan.

Ein sudanesischer Akademiker nennt in einem Gespräch am Rande der Konferenz Israel als Grund für die Ursache der US-amerikanischen Sanktionen: „Wir werden bestraft, weil wir die Palästinenser unterstützen.“

Hans-Ulrich Stork, Lehrbeauftragter an der Freien Universität Wiesbaden und Mitglied der deutschen Delegation erklärte am Rande der Konferenzeröffnung seine Solidarität mit dem sudanesischen Volk: „Der Sudan ist durch die US-amerikanischen Sanktionen in seiner wirtschaftlichen Entwicklung sehr stark behindert worden. Der Sudan in seiner religiös-gesellschaftlichen Struktur ist ein ausgesprochen friedfertiges Land. Die Konflikte in den vergangenen Jahrzehnten wurden in der Regel von Außen in den Sudan hineingetragen und hatten den Zweck, Rohstoffinteressen zu verfolgen.

Die Basis einer intellektuellen Zusammenarbeit als Keim dafür zu entwickeln, daß Ökonomie zwar wichtig, aber nicht nur entscheidend für eine friedlich demokratische Entwicklung eines Volkes ist, will diese Konferenz erreichen. Eine breit angelegte Ausbildung der Bevölkerung ist Basis für ein friedliches Zusammenleben und die Entwicklung der wirtschaftlichen Potentiale.

Es ist zu beklagen, daß in der Vergangenheit akademisch ausgebildetes Personal unter anderem auch aus wirtschaftlichen und auch aus beruflichen Interessen bessere Chancen im Ausland gesucht haben. Wenn wir hier im Sudan die wissenschaftliche Basis verbessern, haben wir dadurch die Chancen, diese Emigranten zurückzugewinnen.“

Stefan Böttinger, Professor für Grundlagen der Agrartechnik an der Universität Hohenheim, einer der fünf führenden landwirtschaftlichen Fakultäten der Welt, besuchte anläßlich der Konferenz erstmals den Sudan. Professor Böttingers Fakultät beteiligt sich bereits an landwirtschaftlichen Entwicklungsprojekten in anderen Ländern Afrikas und will nun auch im Sudan Forschungskooperationen eingehen. Professor Böttinger möchte sich im Sudan für die landschaftsökologische Bewahrung und Förderung von Biodiversität engagieren. „Die schonende Trocknung von Heilkräutern hilft die Inhaltsstoffe zu bewahren und somit das Einkommen von lokalen Produzenten zu verbessern“, beschreibt Professor Böttinger beispielhaft sein Tätigkeitsfeld.

„Sanktionen schaden dem Wissenschaftsbetrieb. Uns hilft der freie Austausch. Wenn wir helfen, Länder zu entwickeln und Perspektiven für die Ausbildung zu fördern, gibt es weniger Gründe wegzugehen“, kommentiert Professor Böttinger den Zusammenhang von Sanktionen, Ausbildungsqualität und Fluchtursachen.

Gastgeber der Konferenz, die bis zum 9. März andauert, sind das sudanesische Ministerium für Hochschulbildung und wissenschaftliche Forschung und das Sudanesisch-Deutsche Forum für Hochschulbildung und wissenschaftlicher Forschung.

Die deutsche Delegation umfasst 48 Teilnehmende.