Der Redestab geht rum

Bis zu 200 Menschen diskutierten am Sonntag Nachmittag mehrere Stunden lang auf einer Wiese in Kreuzberg über die Samstagsdemonstrationen auf dem Rosa-Luxemburg-Platz. Ein harter Kern von bis zu 50 Personen blieb nahezu die gesamte Zeit über vor Ort, während die restlichen rund 150 Personen kamen und gingen.

Auf dem Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg diskutierten am Sonntag Nachmittag StaatsbüŸrger im Demokratischen Widerstand Ÿber die Samstagsdemonstrationen auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte. Foto (c) Martin Lejeune

Andrej, der nach eigenen Angaben seit dem 4.4. bei vier Samstagsdemonstrationen gewesen sei, initiierte die Graswurzeldebatte aus Sympathie für den Demokratischen Widerstand. Auch zwei Vertreter der Antifa folgten dem Symposium und meldeten sich mit harter Kritik an Lenz und Kollegium zu Wort.

Weil in der engagierten Debatte zunächst mehrere Personen gleichzeitig redeten, wurde ein auf der Wiese liegender Zweig zum Redestab erkoren. Fortan hatte ein Rederecht nur die Person, die den Redestab in ihrer Hand hielt. Das tat der Gesprächsrunde gut, konnte man sich fortan doch auf den Beitrag des jeweils gerade Sprechenden konzentrieren.

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