Die Gerechtigkeit verlangt nach muslimischen und jüdischen Feiertagen

Ich fordere anerkannte Feiertage für Muslime in Deutschland – und für Juden! In Kanada wird das bereits genauso praktiziert, in Frankreich soll es vielleicht eingeführt werden.

14 Feiertage gibt es in Deutschland. Bis auf einen sind alle christlich. Der erste Mai ist der einzige deutsche nichtchristliche Feiertag – und der gehört den Kommunisten. Der Islam ist die zweitgrößte Religionsgemeinschaft in Deutschland, hat aber keinen einzigen anerkannten Feiertag. Auch immer mehr Juden leben wieder in Deutschland. Auch sie müssen ohne anerkannten Feiertag auskommen. Die Gerechtigkeit in Deutschland verlangt nach muslimischen und jüdischen Feiertagen.

Für den Anfang schlage ich vor, Ostermontag und Pfingstmontag aus dem Feiertagskalender zu streichen, nur zwei christliche Feiertage weniger – und es gibt immer noch elf von ihnen. Und der Ostersonntag und Pfingstsonntag bleibt schließlich bestehen. Dafür kann der Feiertag der jüdischen Versöhnung (Jom Kippur) und des islamischen Opferfestes (Eid Al Adha) eingeführt werden.
Diese beiden Feiertage gelten Deutschlandweit. Über weitere jüdische und muslimische Feiertage kann in einer Übergangszeit jeder Arbeitnehmer individuell mit seinem Arbeitgeber besprechen. Auf diese Weise soll der Diskriminierungen am Arbeitsplatz vorgebeugt werden. Das gleiche gilt für Kindergärten, Schulen und Universitäten.

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