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Freunde in der Not, gehn tausend auf ein Lot

Vom Wegschauen, wenn dem Nachbarn Unrecht geschieht

Über diese Einsamkeit, das menschliche Bedürfnis, nicht allein zu sein, sondern Geborgenheit in einer Gruppe zu finden, habe ich in den letzten Wochen an viele Freunde geschrieben – ohne Resonanz. Diese Einsamkeit scheint bei vielen ein Tabuthema zu sein.

Anselm Lenz war gewiß einsam in seiner Zelle 216, doch er hatte Freunde, die draußen auf ihn warteten bis er gegen halb zwei Uhr früh am 2. Mai per richterlichem Beschluss aus dem Gewahrsam entlassen wurde.

Von Martin Lejeune

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