Hessischer Rundfunk verbreitet Kriegspropaganda für Terrorgruppe PKK

Der „Hessische Rundfunk“ hetzt in der „Hessenschau“ vom 2. Februar 2018 gegen DITIB mit einem Video von einem friedlichen Gebet in einer Moschee. Ich schildere in diesem Artikel, weshalb ich vermute, daß das Video vom „Hessische Rundfunk“ nicht korrekt übersetzt wurde, weshalb der Vorwurf der Kriegspropaganda gegen DITIB nicht stimmt und weshalb ich glaube, daß es der „Hessische Rundfunk“ ist, der Kriegspropaganda betreibt.

Thema meines Artikels ist Heuchelei und doppelte Standards, der DITIB etwas zu unterstellen, das 1. nicht stimmt und 2. das die staatsnahe und staatlich finanzierte Kirche in Deutschland genau das macht für deutsche Soldaten in den Kriegen weltweit, was der DITIB vorgeworfen wird.

Die Moderatorin sagt:

„Ein Imam macht mitten in Hessen Propaganda für Erdogans Krieg gegen die Kurden. Die türkischen Soldaten führen gerade Krieg gegen die Kurden im syrischen Afrin. Und dafür bekommen sie Applaus mit Gebeten in einer Moschee, die mitten in Stadtallendorf steht.“

Zunächst zu den Lügen in der Anmoderation:

  1. Lüge: Der Imam macht keine Propaganda für Erdogan, sondern er spricht ein Bittgebet. Laut „Hessischem Rundfunk“ müßten alle Pfarrer, die für die Soldaten der Bundeswehr Fürbitten beten, ebenfalls Propaganda für Merkel machen. Beispiel:

    „Guter Gott,

    Wir bitten dich,

    Für unsere Soldatinnen und Soldaten in den verschiedenen Einsatzgebieten,

    um deinen Schutz für Leib und Seele.

    Guter Gott, wir vertrauen darauf, dass du uns in deinem Geist zu Hilfe kommst. Wir bitten dich, erfülle alle, die an dich glauben, mit demselben Geist, dass sie Boten der Gerechtigkeit und des Friedens werden – durch Christus, unseren Herrn. – Amen.“

    Dies ist ein mir vorliegendes und offizielles Bittgebet eines Pfarrers für die deutschen Soldaten in Afghanistan und in anderen Kriegsgebieten. Das Bittgebet eines Pfarrers habe ich auf der Internetseite der Bundeswehr gefunden. Der Pfarrer gehört der Katholischen Kirche an und wird vom deutschen Staat unterstützt.

    Es gibt auch Gedenktafeln der gefallenen Soldaten an Kirchen. Ist das Merkels Propaganda für den Krieg gegen die Afghanen?

    Und was ist mit Merkels Reden vor Soldaten in der Kirche, einem Haus Gottes? Ist das Merkels Propaganda für den Krieg gegen die Afghanen?

  2. Lüge: Es gibt keinen „Krieg gegen die Kurden“, sondern es gibt einen Krieg gegen die bewaffneten Kämpfer der Terrorgruppen PKK und ihrer syrischen Ableger YPG und PYD. Nicht einmal kommt dieser Marionettenfrau das Wort YPG, PYD oder PKK über den Lippen. YPG und PKK sind verbotene und kriminelle Terrorgruppen und allein gegen diese terroristischen und bewaffneten Strukturen richtet sich der Einsatz der Streitkräfte der Türkei. Wenn man der Logik der Moderatorin folgt, dann müsste man auch die Taliban als „Afghanen“ bezeichnen. Und deutsche Lügenmedien müßten z. B. „Merkels Krieg gegen die Afghanen“ berichten.
  3. Lüge: Es gab keinen Applaus für das Gebet des Imams in der Moschee.

 

Nun zu der fragwürdigen Übersetzung:

Laut Hessischem Rundfunk soll der Imam beten:

„Möge Gott unsere ruhmreiche Armee, die in Afrin kämpf, beim ruhmreichen Kampf helfen. Möge Gott den Geist unserer Soldaten, die für den Islam gefallen sind, um das Mutterland zu schützen belohnen.“

Danach sagt der Sprecher des Beitrags:

„Beten für den Krieg bei uns in Hessen.“

Selbst wenn die Übersetzung des Gebets des Imams richtig wäre, dann wäre diese Tatsachenbehauptung des Sprechers falsch. Denn laut Übersetzung des „Hessischen Rundfunks“ betet der Imam nicht für den Krieg, sondern für die Soldaten und für die Armee.“

Der einzige Satz der in dem Video vom Gebet es Imams zu verstehen ist, lautet:

„Möge Gott die Seelen unserer gemärtyrerten Soldaten belohnen.“

Die restlichen Worte des Imams sind unbedeutend oder nicht zu verstehen. Es fehlt also die Beweisführung des „Hessischen Rundfunks“ und dieser steht in der Pflicht, die Beweise für Tatsachenbehauptungen zu erbringen.

Fazit: Indem der „Hessische Rundfunk“ den Krieg gegen die bewaffnete irregulären Kämpfer der Terrorgruppe PKK (in Syrien auch bekannt als YPG oder PYD) als „Krieg gegen die Kurden“ verfälscht darstellt und somit der falschen Darstellung der Terrorgruppe PKK folgt, verbreitet der „Hessische Rundfunk“ Kriegspropaganda für die Terrorgruppe PKK.

Am Telefon wollte sich ein Mitarbeiter „Hessischen Rundfunks“ am 8. Februar nicht zu den Vorwürfen der Verbreitung von Lügen äußern.

Ich habe daher eine Beschwerde an den Rundfunkrat eingereicht.

English abstract:

According to video broadcasted by „Hessischer Rundfunk“, an Imam of Fatih-Moschee Mosque in Stadtallendorf (Germany) prayed:

„May God reward the souls of our martyred soldiers who fell for Islam to protect the motherland. May God help our glorious army fighting in Afrin to fight a glorious battle.“

The video broadcasted by „Hessischer Rundfunk“ is available on http://www.hessenschau.de/tv-sendung/video-53814.html.

The video starts after Minute 4:00. The video was broadcasted on February 2, 2018.

It is impossible to detect the words of the Imam. One cannot hear if the imam said it or not. The only words that we can hear in the video is:

„May God reward the souls of our martyred soldiers.“

Bittgebet eines Pfarrers auf der Bundeswehr-Internetseite

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