Ich fordere die sofortige Beendigung der unmenschlichen Sanktionen gegen Iran

Dir, der dich die Not der and’ren nicht berührt,

Geziemt es nicht, daß dir der Nam’ »ein Mensch« gebührt.

Der große persische Dichter Saadi hob bereits vor vielen Jahrhunderten in wunderschöner Art und Weise die Liebe und das menschliche Mitgefühl hervor und betrachtete alle Menschen als Glieder eines einzigen Körpers.

Heute kämpft die gesamte Welt gegen eine der furchtbarsten Pandemien der Geschichte und wir sind mehr denn je auf Freundschaft, Liebe und Hoffnung angewiesen. Obwohl das Corona-Virus freundschaftliche Umarmungen und den Händedruck verhindert, muss die Welt Hand in Hand gehen, um den Bann dieses entsetzlichen Dämons sofort und ohne zu zögern zu brechen, weil kein Land alleine es schaffen kann, dieses verheerende globale Virus zu bekämpfen.

Diese gewaltige Katastrophe, die nun die gesamte Welt erfasst hat, verursacht in einigen Ländern besonders massive Schwierigkeiten. So kämpfen in Iran Menschen in Heil- und Pflegeberufen jetzt an zwei Fronten gegen das globale Unglück: Einerseits widmen sie sich Tag und Nacht und mit größter Selbstaufopferung wehrlosen kranken Menschen und beschützen sie gegen das Corona-Virus und andererseits sind sie den unmenschlichen Beschränkungen von Sanktionen und der damit verbundenen Ausgrenzung aus der Weltgemeinschaft ausgesetzt. Der dringlichste und humanste Schritt ist es, die Mauern der Sanktionen niederzureißen und dringend benötigte Medikamente und medizinische Ausrüstungen nach Iran bringen zu lassen.

Ich erhöre daher aus Liebe zur Menschlichkeit im Geiste des Dichters Saadi den Hilferuf des Hafis-Instituts, das darum bittet, Menschenleben zu retten.

An alle Menschen in Iran, ich höre Sie! Ich fordere daher mit Ihnen eine sofortige Beendigung der unmenschlichen Sanktionen gegen Iran. Ich verbreite daher den Hilferuf des Hafis-Instituts:

»Als Menschen denken wir an Frieden und Sicherheit in der Welt und wir schätzen neben der eigenen Sicherheit auch den Frieden und die Sicherheit aller anderen Menschen auf diesem Planeten, der zurzeit von der verheerenden Pandemie des neuartigen Corona-Virus heimgesucht wird.

Wir als Freunde des Friedens fordern alle Regierungen und internationalen Institutionen sowie alle Menschen, die sich weltweit für Frieden, Freundschaft und Liebe einsetzen, auf, sich dem iranischen Volk mit seinen Ärzten und Krankenschwestern in diesem schweren Kampf anzuschließen und gemeinsam die Stimme gegen Sanktionen und Ausgrenzung zu erheben.

Der Ruf Nein zu Sanktionen und Ausgrenzung! soll nicht nur auf den Seiten der Geschichte nachhallen und in Erinnerung bleiben, sondern auch an das Mitgefühl und die Mitwirkung der einflussreichen Intellektuellen weltweit appellieren.

Wir glauben fest daran, dass die Menschen in den heutigen düsteren Corona-Zeiten mehr denn je Liebe, Hoffnung, Empathie und Freundschaft benötigen.«

Fotos auf: https://www.flickr.com/photos/lejeunemartin

3 Gedanken zu „Ich fordere die sofortige Beendigung der unmenschlichen Sanktionen gegen Iran

  1. Meines Erachtens bedeutet Weisheit richtiges unerschütterliches Wissen über. Etwas und die praktische Umsetzung dieses Wissens. Weise Menschen helfen ständig andere Mitmenschen. Weisheit fördert jeglicher Sanktionen gegenüber Iran und anderen Ländern aufzuheben..
    MfG
    Abbas Ahmadi

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