Schule, die Muslimen das Beten verbietet, bietet Islamischen Unterricht

Westdeutsche Zeitung vom 3. Dezember 2016

Die Bezirksregierung Düsseldorf schreibt am 24. Februar an Martin Lejeune: Das Verbot des Betens soll den Schulfrieden sichern. Link zum Brief

 

In einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung vom 3. Dezember 2016 berichtet Schulleiterin Christiane Genschel, das Johannes-Rau-Gymnasium biete in den Jahrgängen acht und neun islamischen Religionsunterricht an. „Damit haben wir im Februar begonnen, weil die Nachfrage da war.“ Laut dem Medienbericht ist für Frau Genschel das zusätzliche Fach eine Bereicherung: „Es trägt zur Aufklärung bei, denn viele muslimische Schüler wissen wenig über ihre Religion. Das aufzuarbeiten schützt auch vor Radikalisierung.“

Jetzt frage ich mich, wie diese Leiterin einer UNESCO-Schule, die für islamischen Religionsunterricht und gegen Radikalisierung ist, den Schülern an ihrer Ganztagsschule (!) das Beten verbieten kann. Menschen werden nicht geboren mit einer Radikalisierung. Menschen werden radikal gemacht.

Beten ist ein Menschenrecht. Wenn Menschen ihre Menschenrechten verboten werden, kann dieses Verbot Menschen radikalisieren.

Was ich bisher berichtet habe:

1. Bericht von Martin Lejeune:
LEHRER SOLLEN IHRE SCHÜLER AUSSPIONIEREN

Lehrer sollen Schüler bespitzeln

2. Bericht von Martin Lejeune:
JETZT REDEN DIE AUSSPIONIERTEN SCHÜLER

Ganztagsschule verhängt Gebetsverbot! Hier reden die betroffenen Schüler!

3. Bericht von Martin Lejeune:
UNESCO-SCHULE SPIONIERT IHRE SCHÜLER AUS

Spionage-Skandal und Gebetsverbot an UNESCO-Schule erreicht die Vereinten Nationen

Spionage-Skandal und Gebetsverbot an UNESCO-Schule erreicht die Vereinten Nationen

4. Bericht von Martin Lejeune:
EINE AUSSPIONIERTE SCHWESTER AN DER UNESCO-SCHULE BRICHT IHR SCHWEIGEN

Spionage gegen muslimische Schüler in Wuppertal – eine ausspionierte Schwester bricht ihr Schweigen!

5. Bericht von Martin Lejeune:
SPIONAGE STÖRT DEN SCHULFRIEDEN

Spionage stört den Schulfrieden – nicht das Beten!

3 Gedanken zu „Schule, die Muslimen das Beten verbietet, bietet Islamischen Unterricht

  1. Islam bedeutet Frieden ?!?
    Wortbedeutung nach dem Lexikon
    In der arabischen Sprache werden die einzelnen Wörter aus Wortwurzeln von (in der Regel) drei Konsonanten abgeleitet. Durch das Einfügen unterschiedlicher Vokale und das Anfügen von Vorsilben etc. können aus einer Wortwurzel bis zu 10 verschiedene „Stämme“ gebildet werden, die Wörter mit unterschiedlichen Bedeutungen ergeben.

    Das Wort „Islam“ ist abgeleitet von der Wurzel s-l-m. In der Grundform bedeutet das Verb (salima) „unversehrt, wohlbehalten sein“. Im IV. Stamm (aslama) werden als Bedeutungen angegeben: „1. übergeben, sich ergeben, sich hingeben, verlassen, verraten; 2. sich als Gott ergeben erklären, Muslim werden“. (vgl. Hans Wehr in seinem sehr gründlichen Arabischen Wörterbuch) – „islaam“, das dem IV. Stamm entsprechende Verbalnomen, bedeutet: „Hingabe (an Gott), Ergebung (in Gott)“; mit Artikel „al-islaam“ bezeichnet es „die Religion des Islam, das Zeitalter des Islam, oder die Gesamtheit der Muslime“. Jemand, der „islaam“ praktiziert, ist ein „muslim“.

    Von derselben Wurzel s-l-m werden etliche weitere Wörter abgeleitet: „sallama“, was unter anderem „grüßen“ bedeuten kann; „saalama“ mit der Bedeutung „Frieden schließen“, „istaslama“ – „sich ergeben, kapitulieren“… und als Substantive auch „salaam“ (Friede, Sicherheit) oder „salaama“ (Unversehrtheit, Wohlergehen, Gesundheit).

    • Mit Frieden wird hier die Gesamtheit des Friedens definiert und nicht die wortwörtliche Übersetzung.

      Die korrekte Ableitung ist die transitive Ausdrucksweise von “Zustand der inneren Gelassenheit und Ruhe” . Dazu zählt: Seelenfrieden und Frieden um sich herum ,der NUR dadurch erreicht werden kann nach Definition des Korans mit dem ISLAM => Hingabe zu Gott

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.