Berlin vigil for victims of mosque attacks

On March 17, around 400 people attended a vigil for victims of the Ōtautahi (Christchurch) terrorist attack at Tempelhofer Feld gardens in Berlin.

„Jews against Islamophobia“ in Berlin, Germany, on March 17, 2019

Citizens from different nations and of various faiths participated in this peaceful vigil to show their support for and solidarity with Muslim communities in Aotearoa (New Zealand) and across the world in light of the horrific armed attack at Al Noor and Linwood Mosques in Ōtautahi on March 15.

The New Zealand organizers said in a statement published on Facebook: „Friday afternoon’s politically, religiously and racially motivated terrorist attack in Ōtautahi represents an extreme manifestation of ideological hatred towards the New Zealand Muslim Community and has resulted in immense suffering and pain. 50 people, so far, have lost their lives through this act of violence. Many more lives will be forever affected.

We are gathering to show our support for the victims of this act of violence and also to stand up against the white supremacist ideas, anti-immigration sentiment and anti-Muslim racism that allow such horrible events to occur. The event is family friendly and we encourage people to bring along banners and signs (and donations!)“

„Stand up to Racism“ in Berlin, Germany, on March 17, 2019

There were a couple of short speeches and a minute of silence. Afterwards people stayed around to chat over tea, coffee and cookies by donation.

The organizers said that all donations will be split 50/50 between two fundraising campaigns: „United for Ōtautahi Mosque Shootings. Support the victims and families of shootings in 2 mosques in New Zealand“ and „Ōtautahi Shooting Victims‘ Fund“.


Eisbären wichtiger als Solidarität mit Muslimen

Der wichtigsten Nachrichtensendung im RBB, der „Abendschau“, waren am 15. März 2019 Eisbären wichtiger als der Terror gegen Muslime. Die „Abendschau“ berichtete an diesem Tag über keine der vielen Solidaritäts-Aktionen und weiteren Berliner Reaktionen auf die Anschläge gegen Muslime in Neuseeland. Ich habe nach einer Beschwerde hierüber vom RBB die Antwort erhalten, daß die „Abendschau“ ausschließlich regionale Ereignisse und Diskussionen aufgreife.

07:19 Uhr: Die Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, Sawsan Chebli, schreibt auf Twitter: „Schwarzer Tag. 40 Tote bei Terrorangriff auf Muslime. Diese Menschen sind nicht Opfer eines einzelnen Mörders. Sie sind Opfer der weltweiten Stimmungsmache gegen den Islam u. Muslime. Meine Gedanken sind bei den Menschen in #Neuseeland. #Christchurch“.

11:39 Uhr: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Herr Michael Müller, schreibt auf Twitter: „Unsere besondere Solidarität gehört vor dem Hintergrund dieses menschenverachtenden Angriffs auf muslimische Gotteshäuser der islamischen Gemeinschaft und den Muslimen in unserer Stadt.“

Quelle: https://twitter.com/RegBerlin

11:39 Uhr: Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller erklärt offiziell durch sein Presseamt: „Ich bin mit den Berlinerinnen und Berlinern schockiert … Wir wissen aus unseren eigenen Berliner Erfahrungen, wie sehr solche Ereignisse langfristige traumatisierende Folgen … haben.“

14:00 Uhr: In Berliner Moscheen gedenken Zehntausende Muslime beim Freitagsgebet  der Opfer. Berliner Imame äußern ihr Mitgefühl und halten Schweigeminuten ab.

14:36 Uhr: Es bricht eine heftige Diskussion aus in Berlin, ob das Brandenburger Tor in den Farben der neuseeländischen Fahne angestrahlt werden soll. Die Berliner Senatskanzlei bestätigt, daß das Brandenburger Tor nicht in den Farben Neuseelands angestrahlt werde, wie es schon nach anderen Anschlägen der Fall war.

17:00 Uhr: Vor der Gedächtniskirche in Berlin versammeln sich Berliner Bürger auf einer „Kundgebung zur Solidarität mit den Opfern“, halten Schilder und eine Schweigeminute.

17:00 Uhr: Vor dem Brandenburger Tor in Berlin versammeln sich viele Berliner Bürger „zu einer Gedenkveranstaltung mit Gebet in Gedenken an die Opfer von Christchurch“.

18:30 Uhr: Hunderte Berliner verrichten ihr Abendgebet bei Wind und Regen auf dem Pariser Platz in Berlin für die Opfer des Terroranschlags. Was für beeindruckende Bilder!

19:30 Uhr: Die „Abendschau“ beginnt.

20:00 Uhr: Die „Abendschau“ endet. Und berichtete über alles mögliche außer über die große Solidarität der Berliner mit den Opfern der Anschläge in den Moscheen.

Hier mein Protokoll des Verlaufs der „Abendschau“ vom 15.03.2019 in der Reihenfolge der Beiträge:

  1. Bericht: Eisbären im Tiergarten
  2. Bericht: Fridays for Future: Tausende Schüler protestieren für Klimaschutz
  3. Bericht: Zwei Jahre nach dem Anschlag auf den Anschlag auf den Berliner Breitscheidplatz: Anis Amri soll auch einen Anschlag auf das Gesundbrunnen-Center geplant haben
  4. Bericht: Der Digitalpakt für Schulen ist beschlossen
  5. Bericht: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellt Strafanzeigen gegen Sprachschulen wegen Urkundenfälschung
  6. Bericht: Neuer Simulator für angehende S-Bahnfahrer
  7. Bericht: Der Bezirk Mitte nutzt Vorkaufsrecht in Moabit und sichert Mietwohnungen
  8. Bericht: Eisbären im Tiergarten mit diesem Dialog: „Dilek, weißt Du was ich mir manchmal wünsche hier im Studio?“, fragt die Moderatorin ihre Kollegin Dilek Üşük. „Was?“, entgegnet Dilek Üşük. „So einen Eisbärenknopf hier mitten auf dem Tisch drückt man drauf und wenn schlechte Nachrichten kommen sieht man erstmal ein paar Eisbärenbilder! Das wäre schön!“, antwortet die Moderatorin. „Du meinst so eine Art Stimmungsaufheller?“, fragt Dilek Üşük nach. „Genau, das wäre schön!“, bestätigt die „Abendschau“-Moderatorin.
  9. Bericht: Business Immigration Service in der Ausländerbehörde
  10. Bericht: Fraktionssitzung Die Grünen
  11. Bericht: Fraktionssitzung Die Linken auf Schloß Rheinsberg
  12. Bericht: ein Korrespondentengespräch mit Boris Hermel zur Halbzeitbilanz von Rot-Rot-Grün
  13. Bericht: ein Interview mit dem Vorsitzenden der Fraktion Die Linken
  14. Bericht: ein Interview mit der Vorsitzenden der Fraktion Die Grünen
  15. Bericht: Die 14 Verwaltungsschritte für die Umsetzung eines Zebrastreifens
  16. Bericht: das Refractometer der Firma Schmidt und Haensch in Reinickendorf
  17. Bericht: der Allgemeine Deutscher Fahrrad-Club und „Changing Cities“ brechen Gespräche über Ausbau des Fahrradnetzes ab
  18. Bericht: Gas-Leck löst großen Feuerwehreinsatz in Kladow aus
  19. Bericht: die Schwimm-Olympia-Siegerin Andrea Pollack ist tot
  20. Bericht: eine neue Galerie für zeitgenössische Kunst mit Arbeiten eines niederländischen Künstlers im alten Hauptquartier des US-Armee in Dahlem
  21. Bericht: eine neue Schallplatte einer Musikgruppe mit dem Namen „Interzone“
  22. Bericht: Journalisten fotografieren den Eisbären im Tiergarten
  23. Bericht: Interview mit Florian Sicks, Bärenkurator Tierpark
Bildschirmfoto der „Abendschau“ vom 15.03.2019. Foto: RBB Mediathek

23 Berichte sendete die 30-minütige „Abendschau“ am 15. März, aber kein Wort über die große Solidarität der Berliner, die an diesem Tag in Berlin öffentlich kundgetan wurde mit den Opfern der Terroranschläge auf Moscheen in Neuseeland, unter anderem an mehren Berliner Wahrzeichen wie der Gedächtniskirche und dem Brandenburger Tor.

Bei den Gedenkveranstaltungen und Kundgebungen für die Opfer von Christchurch vor dem Brandenburger Tor und vor der Berliner Gedächtniskirche hätte die „Abendschau“ gute Bilder mit lokalem Bezug drehen drehen können.

Dafür zieht sich das Thema Eisbär durch die gesamte RBB-Sendung. Die „Abendschau“ erwähnt zu Beginn und am Ende das Eisbärbaby und thematisiert es zwischen weiteren Beiträgen.

Ich habe mir die Titelseiten von ca. 150 Tageszeitungen angeschaut, die am 16. März erschienen sind. Die Seite 1 von vielen Zeitungen mit weltweiter Bedeutung wie z. B. „New York Times“ (USA) oder „Financial Times“ (England). Sie berichteten alle groß auf Seite 1 über die Anschläge in Neuseeland.

Genauso viele Zeitungen aus kleinen Regionen in Deutschland, die nur lokale Bedeutung haben wie z. B. das „Eichsfelder Tageblatt“ (Niedersachsen) oder die „Solinger Bergische Morgenpost“ (Nordrhein-Westfalen) und ebenfalls auf ihren Titelseiten über den Terror gegen Muslime in Neuseeland angemessen berichtet haben. Hier ein Beispiel:

„Eichsfelder Tageblatt“ vom 16./17.03.2019. Foto: Martin Lejeune

Umso verwundeter war ich, daß die Seite 1 der überregionalen Tageszeitung taz in Berlin die wichtigen Neuigkeiten aus Neuseeland mit keinem Wort erwähnt. Dabei sollte eine Zeitung stets aktuell sein und den Ereignisse ihrer Bedeutung entsprechend Raum geben auf ihrer ersten Seite.

„taz“ vom 16./17.03.2019 Foto: Martin Lejeune

Die „taz“ in Berlin ist eine bekannte Tageszeitung, die in ganz Deutschland verkauft wird und von vielen Lehrern, Politikern, Journalisten und Studenten gelesen wird. Die Titelseite der taz vom 16./17.03.2019 erwähnt die Anschläge in Neuseeland mit keinem einzigen Wort.

Stattdessen berichtet die Seite 1 der taz über:

  1. „828 Tage Rot-Rot-Grün“ (Fortsetzung Seite 26)
  2. Hannibal im Ausland (Fortsetzung Seite 20)
  3. „Kühlschrank, bitte kommen“ (Fortsetzung Seite 24)
  4. Buchmesse in Leipzig (Fortsetzung Seite 12)
  5. „Frauenfalle Homeoffice“ (Fortsetzung in der Beilage)
  6. Interview mit der SPD-Politikerin Svenja Schulze (Fortsetzung Seite 5)

Sechs Berichte und eine Reklame-Anzeige auf der Titelseite der taz vom 16./17. März, aber keine Erwähnung der Terroranschläge.

Ich fragte die taz, weshalb sie auf der Titelseite ihrer Ausgabe vom 16./17.03.2019 die Anschläge auf Muslime in Christchurch und die Solidarität mit den Opfern nicht erwähnt. Die taz antwortete mir, das Thema Rot-Rot-Grün sei „verkaufsträchtiger“ als die Solidarität mit den muslimischen Opfern der Terroranschläge.

Auch die „Dresdner Morgenpost“ vom 16.03.2019 erwähnt die Terroranschläge gegen Muslime mit keinem Wort auf ihrer Titelseite.

Dresdner Morgenpost vom 16.03.2019. Foto von einem Freund

Die Dresdner Morgenpost berichtet auf ihrer Seite 1 vom 16. März über:

  1. Sachsens Schüler schwänzen (Fortsetzung Seite 8)
  2. „Umfrage“ ärgert Genossenschaft (Fortsetzung Seite 4)
  3. MP Kretschmer ganz angetan von Singapur (Fortsetzung Seite 10)
  4. Steuerfahnder machen fette Beute (Fortsetzung Seite 11)
  5. Dynamo-Schubert mauert weiter (Fortsetzung Seite 16)
  6. Eislöwen kassieren Auftakt-Pleite (Fortsetzung Seite 23)

Sechs Berichte hat die Dresdner Morgenpost auf ihrer Titelseite vom 16.03. und keiner davon handelt von den aktuellen Anschlägen in Christchurch. Dafür schafft es ein Bericht über die Eislöwen auf die Titelseite vom 16. März. Das erinnert mich an die Berichterstattung des RBB. Der Sender hatte den langen Bericht über das Eisbärbaby in seiner „Abendschau“ am 15.03. Auf der Seite 1 der Dresdner Morgenpost findet sich passend zum Bericht der „Abendschau“ ein großes Foto mit einem Eisbären, der ein Schild hochhält. Auf dem steht „Mir ist warm“.

Natürlich sind Eisbären wichtige Tiere und der Klimaschutz ist ein Thema, das uns alle betrifft. Menschen und Eisbären. Aber weshalb erwähnt die Dresdner Morgenpost die Terroranschläge mit keinem Wort auf ihrer Titelseite? Das habe ich die Zeitung gefragt und noch keine Antwort erhalten.

Ich erwähnte bereits vier Zeitungen aus den USA, England und aus Deutschland, die sehr angemessen auf die Anschläge reagiert haben. Hier nun weitere Beispielen:

Die Titelseite der niederländischen Abendzeitung „NRC“ gefällt mir sehr gut, weil das Foto die Grausamkeit der Anschläge veranschaulicht ohne die Privatsphäre der Opfer zu verletzen, wie es leider die „BILD“-Zeitung in ihrer Ausgabe vom 16.03. getan hat.

„NRC“ vom 16./17.03.2019. Foto: Martin Lejeune

Auch das Titelbild der „Hamburger Morgenpost“ vom 16.03.2019 ist sehr angemessen. Es vermittelt die Trauer der Angehörigen und Hinterbliebenen durch die schwarze Titelseite und drückt gleichzeitig durch die abgebildete weiße Blume ihr Mitgefühl aus.

Hamburger Morgenpost“ vom 16.03.2019. Foto: Facebook

Als Kontrast das Titelbild der „Chemnitzer Morgenpost“ vom 16.03.2019

Chemnitzer Morgenpost“ vom 16.03.2019. Foto: Martin Lejeune

Die Beispiele der obig abgebildeten Titelseiten zeigen wie unterschiedlich die Bedeutung der Anschläge in Neuseeland eingestuft wird, auch innerhalb einer einzigen Mediengruppe. Die „Hamburger Morgenpost“, die ihre komplette Titelseite vom 16. März für die Anschläge in Christchurch freigemacht hat gehört demselben Verlag wie die „Chemnitzer Morgenpost“ und die „Dresdner Morgenpost“ gehören, welche beide die Terrorattacken auf Muslime nicht auf ihren Titelseiten vom 16.03. erwähnen.

Ob der Bedeutung von dieser schrecklichen Nachricht aus Neuseeland in den Redaktionen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich starke Bedeutung beigemessen wird, ob die politische Einstellung der Chefredaktion eine Rolle spielt oder es schlichtweg nur die „verkaufsträchtigsten“ Themen auf die Titelseite schaffen, wie dies bei der taz der Fall ist, versuche ich derzeit noch durch meine Umfrage in den Redaktionen herauszufinden. Sobald ich die Antworten auf meine Umfrage erhalte, werde ich sie hier publizieren.

Insbesondere fällt mir auf, daß viele Zeitungen nicht auf ihren oberen Blatthälften über den Terror gegen Muslime berichten:

Regionale Zeitungen wie „Sächsische Zeitung“ vom 16./17.03.2019, „Märkische Allgemeine“ vom 16./17.03.2019, „Magdeburger Volksstimme“ vom 16./17.03.2019 und „Märkische Oderzeitung“ vom 16./17.03.2019 berichten auf oberen Blatthälften nicht über Terror gegen Muslime. Fotos: Martin Lejeune
Auch überregionale Zeitungen wie die „Junge Welt“ vom 16./17.03.2019 erwähnen die Terroranschläge in Neuseeland nicht. Foto: Martin Lejeune
Dasselbe gilt für die internationale Ausgabe der „Neuen Zürcher Zeitung“ vom 16./17.03.2019. Foto: Martin Lejeune

Die „Berliner Zeitung“ vom 16./17.03.2019 berichtet auf iher oberen Blatthälfte über die Anschläge und kündigt über ihrem Zeitungskopf „Reportagen aus Neuseeland und einer Berliner Moschee“ an. Ob an diesem Tag die Gleichsetzung von Neuseeland und Berlin angemessen ist?

„Berliner Zeitung“ vom 16./17.03.2019 . Foto: Martin Lejeune

Und die „B.Z.“ findet ihre ganz eigene Sprache für den Terror gegen Muslime in Christchurch:

„B.Z.“ vom 16./17.03.2019. Foto: Martin Lejeune

Daß die „B.Z.“ die Anschläge in den Moscheen in Neuseeland als „Rache für den „Terror am Breitscheidplatz“ bezeichnet, wirkt auf mich wie der Versuch einer Rechtfertigung.

Am 17. März lautet die Überschrift einer Meldung des Evangelischen Pressedienst: „Berliner Gottesdienst erinnert an verfolgte Christen und Opfer in Christchurch“.

Die Titelseite der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vom 17.03.2019 unterläßt einen Hinweis auf den Terroranschlag in Christchurch:

„Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vom 17.03.2019. Foto: Martin Lejeune

Terrorist Attacks Motivated by Islamophobia and Turkophobia

On March 15, white supremacist terrorist Brenton Harrison Tarrant murdered 50 worshippers at Al Noor and Linwood mosques in Ōtautahil (Christchurch) during Friday’s busy prayer with victims ranging in age from 3 to 77 years.

34 injured people remain in Ōtautahil Hospital, while one child was moved to a dedicated children’s hospital in Tāmaki (Auckland) and 12 are critical in intensive care. Ōtautahi has around 400.000 inhabitants, among them a small Muslim community of partly Turkish heritage.

On March 15, a user posted on the social media site „8chan“: „I will carry out and attack against the invaders, and will even livestream the attack via Facebook. „A few minutes later, the massacre was streamed live on facebook.com/brenton.tarrant.9. A 17 minutes video of shooting terror was photographed in the visual style of a macabre video shooter game. I was shocked when a viewer commented Tarrant’s video stream „HE WAS A GOOD SHOT“. Facebook needed for hours to delete this video on facebook.com/brenton.tarrant.9.

Facebook said it also globally removed 1.5 million copies of the video of the New Zealand mosque attack in the first 24 hours after the massacre. „Police alerted us to a video on Facebook shortly after the livestream commenced and we quickly removed both the shooter’s Facebook and Instagram accounts and the video. We’re also removing any praise or support for the crime and the shooter or shooters as soon as we’re aware“, Facebook wrote in a statement on Twitter.

Police Commissioner Mike Bush said Tarrant was apprehended 36 minutes after police were alerted and he was the only person charged in connection with the shootings. On March 16, Tarrant was charged with murder at Ōtautahi District Court. At court he flashed the white power hand gesture „okay“ in front of District Court Judge Paul Kellar.

„PewDiePie“ is the name of a YouTube channel by white supremacist Felix Kjellberg, a Swedish citizen who is a Donald Trump supporter and a symbol of renewed white identity. Not only did Tarrant mention „subscribe to PewDiePie“ when he carried out his attacks against the worshippers at Ōtautahi mosques. Kjellberg is also very well known to flash the „okay“ white power hand sign at his „PewDiePie“ channel.

Twitter handle @BrentonTarrant and online accounts linked to Tarrant circulated white supremacist imagery and extreme right-wing messages celebrating violence against Muslims and minorities.

Tweeted pictures of the guns later used in the mosque attacks showing guns covered in white lettering, featuring the names of others who had committed race- or religion-based killings; Cyrillic, Armenian and Georgian references to historical figures and events; and the phrase: „Here’s Your Migration Compact“. The number „14“ was written on the side of the rifle as well, a reference to the „fourteen words“, a white supremacist mantra. Tarrant wrote on his arms and munitions:

  • „Alexandre Bissonnette“ who did the Quebec City mosque massacre
  • „Luca Traini“ who committed the Macerata attack
  • „Sebastiano Venier“, commander of the Venetian contingent at the Battle of Lepanto in which the „Christian League“ decisively defeated the Turks
  • „Novak Vujošević“ who was murdering 28 Ottoman soldiers in the Battle of Fundina (Montenegro)
  • „Turkofagos“
  • „Vienna 1683“, the year when the Battle of Vienna took place after the imperial city had been besieged by the Ottoman Empire
  • „Милош Обилић“, the assassin of the Ottoman sultan Murad I.

„Twitter has rigorous processes and a dedicated team in place for managing exigent and emergency situations such as this,“ Twitter said. Footage of the massacre was also copied and uploaded on YouTube. „Please know we are working vigilantly to remove any violent footage“, YouTube tweeted after the massacre.

In his manifesto „The Great Replacement“, 75 pages, published on March 14, Tarrant writes about the German chancellor: „Merkel, the mother of all things anti-white and anti-germanic, is top of the list. Few have done more to damage and racially cleanse Europe of its people.“

Tarrant smears the Turkish President Recep Tayyip Erdoğan in his manifesto: „Erdoğan, the leader of one of the oldest enemies of our people, and the leader of the largest islamic group within Europe. This warlord must bleed his last, whilst he visits his ethnic soldiers currently occupying Europe. His death will also drive a wedge between the Turk invaders currently occupying our lands and the ethnic European people whilst simultaneously weakening Turkeys hold on the region, removing a prime enemy of Russia and destabilizing and fracturing NATO. KILL ERDOĞAN.“

Tarrant – who called himself „Kebab Remover“ – also slanders Turkish people in his manifesto: „To Turks: You can live in peace in your own lands, and may no harm come to you. On the east side of the Bosphorus. But if you attempt to live in European lands, anywhere west of the Bosphorus. We will kill you and drive you roaches from our lands. We are coming for Constantinople and we will destroy every mosque and minaret in the city. The Hagia Sophia will be free of minarets and Constantinople will be rightfully christian owned once more. FLEE TO YOUR OWN LANDS, WHILE YOU STILL HAVE THE CHANCE.“

This mind setting of the terrorist clearly indicates that he is motivated by Islamophobia, Turkophobia and his hate against President Erdoğan. New Zealand authorities have confirmed that victims with Turkish heritage were among the 50 killed in the Ōtautahi mosque attacks.

As journalists we have observed decades of biased media coverage in the West and we hold this anti-Muslim and anti-Turks media coverage accountable for those assaults against Muslims and Turkish people in the Western countries.

Those attacks increasing rapidly in Western countries over the past years. The massacre at the mosques is an occasion to think about the advocacy of Muslim minorities in Western countries. How can advocacy work be improved? There is need to stress the transparency of the worshiping spaces. Indeed, mosques are opened to everyone at anytime. But people may do not know about it. Everyone should know that Islam is PEACE and mosques are SPACES FOR PEACE.

Leaders around the world expressed sorrow and disgust at the attacks, with some deploring the demonisation of Muslims. Political and Islamic leaders across Asia and the Middle East voiced concern over the targeting of Muslims.

Reactions from New Zealand

New Zealand’s prime minister Jacinda Ardern said many of those caught up in the shootings may have been migrants and refugees. „They are us. The person who has perpetuated this violence against us is not. They have no place in New Zealand,“ she said.

On March 18, Ardern spoke about surrendering firearms. New Zealand Police said the same day: „As per existing processes we are happy for people to surrender their firearms to Police.“

Reactions from Australia

Australian Prime Minister Scott Morrison said: „I’m horrified by the reports I’m following of the serious shooting in Christchurch, New Zealand. The situation is still unfolding but our thoughts and prayers are with our Kiwi cousins. I condemn the violent, extremist, right-wing terrorist attack that has stolen the lives of so many innocent New Zealanders as they went about their peaceful practice of worship at their mosques in Christchurch today. Australians stand with all New Zealanders today during this dark time where hate and violence has stolen their peace and innocence. Kia kaha (stay strong). New Zealand, like Australia, is home to people from all faiths, cultures and backgrounds. There is absolutely no place in either of our countries for the hatred and intolerance that has bred this extremist, terrorist violence and we condemn it. Out of respect and in condolence for all those killed in the terrorist attack in New Zealand, I have asked for flags to be flown at half-mast.“

Source: https://twitter.com/ScottMorrisonMP

Sky News reported that the terrorist’s home town of Grafton (Australia) was in shock, trying to come to terms with how a „polite, well-mannered young man“ came to find himself on a path that led to Ōtautahi attacks. He was a student at the local high school and went on to work at a gym, where his former boss said he regularly volunteered his time to train kids for free. In April 2010, Tarrant’s father died suddenly of cancer aged 49, leading him to set off on a seven-year trip around the world. It was at some time during this journey that former friends now speculate he was „perhaps radicalised“.

Reactions from Islamic world

„Indonesia strongly condemns this shooting act, especially at a place of worship while a Friday prayer was ongoing,“ Foreign Minister Retno Marsudi said in a statement.

The founder of India’s „All India Muslim Personal Board“, a non-government body of scholars, Kamal Faruqui, said the attack was „highly condemnable. An anti-Muslim virus is spreading across the world. People of all religions should be very worried.“

Bangladeshi Minister of State for Foreign Affairs Shahriar Alam said it was „extremely lucky“ the country’s cricket team, in Ōtautahi for a match against New Zealand, did not suffer casualties. The players arrived for Friday prayers as the shooting started.
„I can’t even imagine what would have happened if they were there five minutes earlier,“ he said on social media.
Hundreds of angry protesters in Dhaka, Bangladesh’s capital, chanted Allahu akbar (God is Greatest) after Friday prayers.
„We will not let the blood of Muslims go in vain,“ said one protester.

Pakistan’s foreign ministry spokesman Mohammad Faisal condemned the incident on social media, using the hashtag #PakistAnagainstTerror.

Afghanistan’s ambassador to Australia, New Zealand and Fiji, Wahidullah Waissi, said on Twitter three Afghans had been wounded. „My thoughts are with the family of Afghan origin who’ve been shot and killed at this heinous incident.“

In Malaysia, Anwar Ibrahim, the leader of the biggest party in its ruling coalition, said one Malaysian had been wounded in the attack he described as a „black tragedy facing humanity and universal peace“. „I am deeply saddened by this uncivilized act, which goes against humanistic values and took the lives of civilians,“ he said in a statement. „We extend our deepest sympathies and condolences to the families of the victims and the people of New Zealand.“

The Sudanese foreign ministry announced its condemnation of the treacherous terrorist attacks on prayers in two mosques in New Zealand, where victims have exceeded 40 dead and a number of wounded, calling on the international community to take a decisive stand against the practices of terrorism and extremism. A statement issued by the ministry stated that this heinous crime is a direct attack on all humanity and undermines the best values ?? known throughout its history from the sanctity of blood, the right to life, freedom of belief and tolerance.” The Ministry of Foreign Affairs condemns these treacherous attacks and calls upon the international community to take a firm and decisive stand against all practices of terrorism, extremism, and hate speech, racial and cultural arrogance and all threats to tolerance and co-existence between different religions, cultures and races as a threat to inter- national peace and security”. The ministry called for taking the necessary measures to ensure the protection of places of worship anywhere, calling for efforts to arrest all the perpetrators and to bring them to a fair and urgent trial and to reveal all the dimensions and aspects of this heinous crime and those who stand behind it, stressing the need to take measures to prevent the recurrence of such abhorrent crimes, and the protection of freedom of worship.

Reactions from Western Countries

US-American President Donald Trump said: „My warmest sympathy and best wishes goes out to the people of New Zealand after the horrible massacre in the Mosques. 49 innocent people have so senselessly died, with so many more seriously injured. The U.S. stands by New Zealand for anything we can do. God bless all!“

Britain’s interior minister Sajid Javid said social media firms must take action to stop extremism on their channels: „You really need to do more @YouTube @Google @facebook @Twitter to stop violent extremism being promoted on your platforms,“ Javid wrote on Twitter. „Take some ownership. Enough is enough.“ 

German Chancellor Angela Merkel said: „I am deeply saddened by the news from #ChristChurch. I mourn with the New Zealanders for their fellow citizens who were attacked and murdered out of racist hatred while peacefully praying in their mosques. We stand together against such acts of terrorism.“

Heiko Maas, German Minister of Foreign Affairs, said: „We are heartbroken by the brutal crime in #ChristChurch. In these heavy hours, we stand firmly by the side of our New Zealand friends. All our sympathies go out to the families and friends of the victims.“

Musterbeispiel für den Versuch, auf dem Weg über die Politik kontinuierlich fließende Einnahmen zu generieren

Unter der Anschrift, an der das BERKELEY INTERNATIONAL FRAMING INSTITUTE eröffnete, findet sich noch der Briefkasten der Trust The Process GmbH.
Kunden-Parkplätzen auf dem Gelände, auf dem das BERKELEY INTERNATIONAL FRAMING INSTITUTE eröffnete.

Nachdem berichtet wurde, daß ARD das BERKELEY INTERNATIONAL FRAMING INSTITUTE mit 120.000 Euro für ein 87-seitiges FRAMING­-MANUAL bezahlt habe, wollte ich das Institut in Berlin besuchen, aber fand nur Briefkästen, unter anderem den der Trust The Process GmbH.

„Damit das Forschen in Berkeley nicht im Elfenbeinturm bleibt. FRAMING INSTITUTE Launch in Berlin, cognitive science to the people!“, kommentiert Direktorin Eva Elisabeth Wehling die Eröffnung ihres Instituts mit Günter Wallraff an der Geschäftsanschrift der Trust The Process GmbH.

Bevor ich auf Wehlings Selbstdarstellung eingehe, eine wissenschaftliche Einschätzung ihrer Arbeit durch Dr. Robert E. Wright, Inhaber des Nef Family Lehrstuhls für Volkswirtschaft an der Augustana-Universität in den USA. Er sagt über das FRAMING­-MANUAL Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD:

„Das ist ganz offensichtlich eine Art Lehrbuch für politische Rhetorik oder ‚spin‘ wie wir auf Amerikanisch sagen. Die Kunst, Worte zu verwenden, um das Publikum zu überzeugen, in Begriffen zu denken, die ein bestimmtes Ziel haben. Hier: die Erhaltung der ARD. Die Autorin ist ziemlich gut mit ihrer Methode.

Die Unmoral ist für mich die Verwendung öffentlicher Gelder, um Ratschläge zu erhalten, wie man noch mehr Geld aus öffentlichen Kassen bekommt. Man wünschte sich, daß es eine rechtliche oder praktische Grenze gibt, was die ARD auf diese Weise ausgeben kann.

Wenn Sie die ARD so behandeln, wie Sie jedes andere Konsumgut behandeln, dann sieht das Ganze aus wie eine Art von Steuer, die der Staat erhebt.

Die Verfasserin der Studie schlägt ARD vor, den Rahmen (framevom Individuum weg und in Richtung Nation verändern. Sie sollten also ehrlicherweise Ihre 17,90 Euro Rundfunkgebühr pro Monat für das Wohl des Vaterlandes zahlen, genau wie andere Steuern.

Wissenschaftler heute haben zwei Ziele: sie wollen ihre Karriere voranbringen, und sie wollen von solchen ideologischen Gruppe gehört (und belohnt) werden, die sich bestimmte Ergebnisse wünschen.

In dem Maße, in dem das Ergebnis systemkonform ist, wird es als ‚brillant‘ bezeichnet, und Jobs, Zuschüsse, Auszeichnungen und dergleichen beginnen zu fließen.

Ich finde es sehr viel besser, wenn wir den Begriff ‚Wahrheit‘ so benutzen, wie er ganz allgemein früher benutzt wurde, bevor Habermas ihn neu bestimmte. Das macht aber ganz schön viel Mühe! Die Werkzeuge zu nutzen, die die Wissenschaft zur Erkenntnis der Tatsachen bereithält, erfordert viel Arbeit, meistens haben wir dazu keine Lust.

Diese Studie über die ARD ist geradezu ein Musterbeispiel für den Versuch, auf dem Weg über die Politik kontinuierlich fließende Einnahmen zu generieren, und für die Ressourcen-Verschwendung, die mit solchen ‚Studien‘ einhergeht.

Dauerhaften materiellen Gewinn zu erzielen ist hier, wie auch sonst oft, der Versuch, etwas zu bekommen, ohne dafür etwas zu leisten.

So etwas funktioniert nur, wenn ein Gesetz eine Gruppe zu Lasten einer anderen bevorzugt. Solche dauerhaften materiellen Transfers werden häufig versteckt: zum Beispiel in Verordnungen, oder in der Steuergesetzgebung. Aber hier ist gar nichts versteckt! Hier läuft es offen und ganz direkt.

Dabei geht viel an Ressourcen verloren – nämlich all die Energie, die in die Erhaltung und Verstetigung dieses Ressourcen-Transfers investiert werden muß. Zum Beispiel in so eine Studie.

Die Studie behauptet nicht, eine wissenschaftliche zu sein – aber im Ergebnis bestätigt sie, was wir eigentlich schon wissen: daß die Massen dumm sind, und ganz leicht manipuliert werden können, wenn man Wörter und Blickwinkel auch nur ein bißchen verändert.“

Eine ARD-Sprecherin sagt: „2017 hatte der MDR als ARD-Vorsitz die Sprachforscherin Wehling um ihre wissenschaftliche Einschätzung gebeten. Die Kosten für den Erstellungsprozess mit begleitenden Workshops und die Arbeitsunterlage selbst beliefen sich auf 90 000 Euro, die der MDR als ARD-Vorsitzanstalt bezahlt hat. Weitere 30 000 Euro hat das ARD-Generalsekretariat für Folgeworkshops bezahlt.“

Wer hat diese Beträge in Höhe von 120.000 Euro genehmigt? Wurde sorgfältig geprüft, ob die Beträge angemessen sind?

Die Homepage vom BERKELEY INTERNATIONAL FRAMING INSTITUTE verlinkt auf Wehlings Internetseite und nett sie Gründerin als auch Direktorin sowie George Lakoff als Fellow des Instituts.

Lakoff ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Kognitionslinguistik. DER SPIEGEL schreibt am 23.02.2019 über ihn, „Lakoff werde als einer der wichtigsten Intellektuellen des Jahrhunderts in die Geschichte eingehen“ (Seite 124).

Es erstaunt, daß Wehlings Internetseite, die zahlreiche Tätigkeiten und Referenzen erwähnt, unter anderem Kollaborationen mit Open Society Foundations von George Soros, Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung und Bertelsmann Stiftung, das von ihr gegründete Institut gänzlich unerwähnt lässt. Dafür erwähnt Wehling fünf andere Institute, mit denen sie zu tun hatte.

Da das BERKELEY INTERNATIONAL FRAMING INSTITUTE einen so berühmten Fellow wie Lakoff vorzuweisen hat, zeugt es von außerordentlicher Bescheidenheit, dass Wehling ihr Institut auf ihrer Homepage nicht erwähnt.

Wehling schreibt auf ihrer Website, sie sei Mitgründerin und Mitherausgeberin der „internationalen Fachzeitschrift Moral Cognition and Communication“. Die beim Verleger John Benjamins für dieses Projekt zuständige Mitarbeiterin sagt: „Es stellte sich heraus, dass die Qualität der Beiträge nicht unseren Standards entsprach.“ Daher sei die Zeitschrift nie erschienen.

Ein dem Projekt eingebundener Wissenschaftler sagt über die Zusammenarbeit mit Wehlings Projekt, dies sei „die zweit enttäuschendste Episode in meiner über 20-jährigen Karriere“ gewesen.

The warmth and the humanity of the Sudanese people are unique

Werner Daum is a retired university professor and a former German diplomat. Last December, he visited Sudan. In the following interview with German journalist Martin Lejeune, Daum speaks about his visit to Khartoum.

Martin Lejeune: You have been to Sudan, recently. Would you share some of your impressions with us?

Daum: Yes, in December last, I spent a week in Khartoum. I hadn’t been there for almost 20 years, but it was like coming home. As the saying goes: He who drank from the water of the Nile will always return! Well, I spent four whole years of my life in Sudan. In the late 90s, I was the German ambassador there.

The warmth and the humanity of the Sudanese people – whatever their background or their political affiliation – are unique. As a diplomat and ambassador, I lived in many places – but the people of Sudan occupy a very special section of my heart!

Martin Lejeune: What is it what made you fall in love with Sudan?

Daum: Maybe the key is that I love everything connected with the Arab world. Not so much those Arabs who want to imitate us, those, who wish to behave like us, wish to live like us, but rather those who live in harmony with their traditions. 

With “traditions”, I mean: being part of, and participating in a great civilisation. That is the civilisation of Islam, and the civilisations that preceded the coming of Islam. Human beings are naturally endowed with a need to connect with the above, with the divine, and through the divine with all other human beings.

Umaya bin Abi Salt has expressed this in the immortal words of his poem: 

إذا كان أصلي من تراب
فا لارض كلها بلادي
وكل العالمين أقراب

This may well be the most powerful, the most human, the most beautiful poem of all times and of all languages.

Martin Lejeune: You just mentioned the Sudanese civilisations before the coming of Christianity and Islam. Can you be a bit more explicit?

Daum: Oh yes, but you must stop me at some point. I love this subject so much; I would not stop by myself! Sudan is the birthplace of civilisation in the Nile valley. This was indeed the subject of my lectures in Khartoum; I will return to it later. There are glorious remains of all these ancient civilisations everywhere in Sudan. I was happy to be able to visit the two Meroitic sites of Musawarat al-Sufra and of Naga again. Of course, I know them almost by heart, with their temples and beautiful reliefs, and their inscriptions in Meroitic, a language related to Nile-Nubian and Nuba-hills Nubian.

But the civilisations in Sudan also comprise a very rich oral heritage. For instance, the Dinka and the Nuer, many of them still at home here in Khartoum, they are a deeply religious people. Theirs is a monotheistic religion, a very ancient one. They believe in one God, who created heaven and earth, and who created the humans. They call him Nhialic, “The One Above”.

Martin Lejeune: Specifically, what did you do during your stay in Khartoum?

Daum: I had the great privilege of lecturing to students of the International University of Africa and of the venerable University of Khartoum. The students were keen, intelligent. I envy their teachers! I met with great intellectuals, such as Hassan Makki. When my car drove through a busy street, it was with great excitement and enormous pleasure that I noticed it was named after the late Abdallah al-Tayeb, the great intellectual, linguist, and collector of folktales. I had the privilege of being acquainted with him.

In my lectures, I focussed on the origins of civilisation in the Nile valley. This is connected with the once Green Sahara. When the Sahara became the desert it is today, about 7000 years ago, its inhabitants moved to the Sudanese part of the Nile valley. From here, civilisation moved northwards, into Egypt. The Semitic languages also have their origin in Sudan.

Martin Lejeune: Whom else did you meet?

Daum: I gave a talk at the Sudan Film Factory about Contemporary Art in the West. Many Sudanese artists were present, some of them agreeing with my argument, others disagreeing. It was wonderful and refreshing! Amongst the audience was Rashid Diab, who is no doubt one of the greatest painters of our time. A propos of “Film Factory” and the recent success of the Sudanese film at the Berlin Festival: I do hope that cinemas will soon open again in Khartoum. It happened now even in Saudi-Arabia. Islam encourages man to develop intellect and knowledge, and to enjoy the arts, music, paintings, and, of course, cinema!

Martin Lejeune: How do you see the current situation in Sudan?

Daum: Sudan obviously faces a difficult period. The economy is in very serious conditions. The reasons are manifold and I would not know how to fix it and how to provide the people with what they need. Compromises are necessary. In addition to this, the Sudanese are a people very much engaged in politics, and many strata of the society wish to be heard. Passions run high, as they always did.

I very much hope that courageous dialogue will help to address the grievances. If everybody speaks out in front of everybody else, this may help to clarify things.

Sensational victory of the Sudanese Art Film at the Berlin Festival

It was totally unexpected. The pundits had not anticipated it. Nobody thought that a film from Sudan would get a major trophy at this year’s Berlin International Film Festival! But it did! «The Documentary Award» winner 2019 is from Sudan. And, not enough, it won the most sought after award as well: «The Prize of the Public».

Such a thing never happened before, in the 70 years history of this film fest, one of the world’s major movie festivals.

The title of the film: «Talking about Trees», a movie about the love of cinematographic art and the passion for restoring old Sudanese films. Named after a line of the poem «To Posterity» by German poet Bertolt Brecht.

Written and directed by Suhaib Gasmelbari Mustafa (born 1979 in Omdurman) who studied cinema in France where he pursued an education in cinema history, critique and directing. He also gained expertise in graphic design, special effects, and broadcasting. Nevertheless, his main focus remains the true Cinema. In the past, he has concentrated on narrative films, but is now moving to documentaries.

The protagonists are four of the most well-known directors of the Sudanese cinema, Manar Al Hilo, Altayeb Mahdi, Ibrahim Shaddad and Suliman Mohamed Ibrahim Elnour.

All of them were present in Berlin and stood answering an admiring and enthusiastic crowd.

The movie is arranged on two levels: it shows how members of the «Sudanese Film Group» are busy trying to get one of the Khartoum’s once famous open-air cinemas back into service.

Their idea: showing the US-American revisionist Western film «Django Unchained», 2012, on the big screen.

Of course do they need the approval of the authorities. The whole thing is a walk through a labyrinth. We will not tell more now – but, it is obvious, the film has a message. And it presents its message with a smile, in a funny, entertaining and intellectual way.

On a second level, the film is about film: it shows the work of the German Government’s film restoration programme, which brings the faded old copies of Africa’s cinematographic heritage back, thus preserving it for future generations.

This is truly a great film, and it was more than merited that it won two major awards.

Not a recluse intellectual thing, either, as the prestigious and very much sought after «Prize of the Public» showed. Congratulations!

This year’s Berlin film fest screened an astonishing number of Sudanese movies: a total of 9 films, produced between 1964 and 2019.

«Talking about Trees» was one of them.

«Khartoum Offside», 2019, by Marwa Zein El Abdin Seed Ahmed Fadl Arbab, was another one. It is a joyful documentary about putting together a Sudanese women’s football team for the FIFA Women’s World Cup. The film is about friendship, the joys of sport, and of the role of women in society – and, incidentally: subtly challenges stereotypical perceptions of her country.

«Khartoum Offside» is Marwa Zein’s (a Sudanese filmmaker, born 1985 in Mecca) first long film. It was produced by the production company which she has established in Khartoum. Marwa is also one of the organizers and programmers of the Sudan Independent Film Festival.

«Of Dust and Rubies», 2000, by the late Hussein Shariffe, is a pictorial rendering of contemporary Sudanese poetry. Born 1934 in Omdurman, he worked mainly in Egypt. His work was presented by Talal Afifi, the director of the «Sudan Film Factory» which is a film culture platform and a production company in Khartoum. Talal Afifi is also one of the main actors in «Of Dust and Rubies».

«The Station», 1989, is a classic. Its author, Altayeb Mahdi (born 1951 in Omdurman), was personally present and spoke about his films to an enthusiastic audience. It portrays a nameless petrol station on the road between Port Sudan and Khartoum, where the big trucks of the modern world encounter the small life of the locals. The whole thing is a moving portrait of how «development» comes to Africa, and how it breaks and disrupts peoples’ lives. 

«The Wali’s Tomb», 1977, another classic by Altayeb Mahdi, is about the clash between traditional religious beliefs, and the modern mind. Human beings feel a need to connect with the above – this sometimes takes on forms which established religion or indeed the state regard with suspicion. The film asks to which extent personal freedom must be tolerated, even if it is in contradiction with the values of the elites, and indeed, government.

Altayeb Mahdi (born 1951 in Omdurman) graduated from the Higher Institute of Cinema in Cairo in 1976. He has won many awards, and is rightly regarded as one of the masters of the Sudanese cinema. He is currently working on the feature film «The Lantern and Darkness».

«Camel», 1985, by Ibrahim Shaddad is the portrait of a camel, gifted with thinking and dreaming, but condemned to working a sesame mill – a symbol of the struggle of nameless and countless humans struggling to make a living. Another film – «The Rope», 1985 – by the same director is set at the time of the Turkish-Egyptian punitive expedition to Sudan, in the 1820s. The film depicts the desperation of the people through the aimless stumbling of two blind men and their donkey.

«Hunting Party», 1964, was Ibrahim Shaddad’s graduation film at the German Film School in Babelsberg, near Berlin. Ibrahim Shaddad (born 1945 in Halfa) is a founding member of the «Sudanese Film Group» and a member of the editorial board of the magazine «Cinema».

«It Still Rotates», 1978, by Suliman Mohamed Ibrahim Elnour is a film about the hopes connected with socialism, in the former (Communist) Republic of South Yemen. It mixes the documentary style with theatrical performance, but its subject is the sometimes even comical clash between values: the values of the traditional local society, and the claims of a government that is intent on changing them. This master piece about opposing and irreconcilable longings of people was no doubt a highlight of the Festival.

Suliman Mohamed Ibrahim Elnour (born 1947 in Omdurman) studied Folklore, and African and Asian Studies at the University of Khartoum. He graduated at the «Gerasimov Institute of Cinematography» («VGIK») in Moscow.

The public followed the projections with great enthusiasm. In the discussion, many questions were asked. The Berlin fest was a unique occasion for the audience in Germany to get acquainted with Sudan’s contemporary cinema, and some of its classics (by the way: all of them restored in Germany and thus preserved for future generations).

During the panel discussion, Ibrahim Shaddad said that his wish was to see cinemas open to the public soon: Cinema as an art needs the big screen, he said, and a public enjoying the social aspect of cinema going. It also needs professional critics in the media. Reopening the cinemas would give a big impetus to quality production. This would, so he felt, also raise the standard of Sudanese TV productions. «There is no dearth of films in Sudan. Everybody is shooting videos – but cinema as an art needs directors who have studied it!» He is right, of course!

Merkel stepping down may become turning point in Germany

The step down of Angela Merkel will become a political turning point in Germany. Merkel has welcomed around one million migrants to Germany since 2015. Her humanitarian commitment was merciful. Now Merkel’s party CDU will shift right – closer to AFD.

Today, chancellor Angela Merkel said she would not seek re-election as chairwoman of her Christian Democratic Union (CDU) in December. She also said she would not stand again as chancellor candidate, nor as a candidate for the Federal parliament Bundestag, and she would not seek any further political offices.

Merkels stepping down marks a turning point in German politics. Her decision becomes the beginning of a new political era in Germany after Merkel will have served as a chairwoman of the Christian Democrats for 18 years and as a chancellor of Germany for 16 years.

Yesterday, the CDU and its Federal coalition partner Social Democrats (SPD) lost around 23 points at the Hesse State elections compared with the last Hesse vote in 2013. The Social Democrats suffered a historical drop, claiming 19.8 percent of the vote — the party’s worst result in Hesse since 1946. Merkel’s Federal ally Christian Social Union (CSU) suffered its worst election result since 1950 at Bavaria State elections two weeks ago.

Merkel’s CDU, her ally CSU and her coalition partner SPD are now all considered to become major parties in transition. Germany’s party system is under way to become more influenced by minor parties. The Greens, the Liberals, the Left and the Right will become more important.

Today, the anti-migration and anti-Islam political party Alternative for Germany (AFD) has 188 lawmakers in the German State assemblies, 94 lawmakers in the Bundestag and seven lawmakers in the European Parliament. In conclusion, the AFD has 289 lawmakers elected by the people of Germany. This is a massive political shift to the far-right in Germany.

I have admired Merkel for her open borders policy. In 2015, Germany accepted around one million refugees during what Merkel described as ‘extraordinary’ circumstances. Merkel said refugees would be welcomed and she was highly respected by foreign states for her humanitarian commitment.

Merkel was often called „the mother of the nation“ in Germany. I am calling Merkel the mother of refugees. This humanitarian commitment would not have happened without Merkel and her decision to open the borders..

Mr Friedrich Merz is seeking election as CDU party chair in December. Since 2016, Mr Merz is the Chairman of the Supervisory Board of BlackRock Germany.

CSU party chairman Horst Seehofer has always been the political opponent against Merkel’s open borders policy.

AFD party chairman Alexander Gauland said that Chancellor Merkel’s misguided refugee policy would be a gift to the AfD.

In my eyes, the combination of a Seehofer-led CSU, a Gauland-led AFD and a supposed Merz-led CDU is not a good assumption for migrants in Germany because they do not have a strong political party that protects them. If AFD would rule Germany in a coalition with the conservative parties CDU and CSU, then migrants will most probably If AFD would rule Germany in a coalition with the conservative parties CDU and CSU, then migrants will most probably suffer a setback.

Around 20 million migrants live in Germany. Around five million of them are Muslims. No Muslim or Migrant party has a lawmaker in a parliament wether on State level nor on Federal level nor on European level. When Merkel leaves office, it is the right time for the first lawmaker of a Muslim or Migrant party to advocate minority rights in Germany.

„Your native country is waiting“ says this T-Shirt