Martin Lejeune enthüllt die Stasi-Methoden der Volksbühne: Die Volksunterdrückungs-Bühne!

Die Bonzen der Volksbühne regen sich beim Kulturverwalter Klaus Lederer darüber auf, daß ihre elitäre Welt seit Freitag besetzt wird von den kulturellen Volksverteidigungskräften.

Diese Besetzung der Volksbühne kommt nicht un ungefähr und sie geschieht der abgehobenen Theater-Schickeria in Berlins Mitte ganz recht, denn unter den Talaren der Volksbühne steckt der Muff von 40 Jahren. 40 Jahre, so lang existierte die Deutsche Demokratische Republik (DDR) neben der Bundesrepublik Deutschland (BRD) als zweiter deutscher Staat, getrennt durch eine Mauer, die nicht nur nah an der Volksbühne entlang verlief, sondern auch in den Köpfen der Volksbühnen-Funktionäre – und die bis heute den Muff der Unterdrückung an der Volksbühne nicht lüfteten. StasiMethoden regieren die Volksbühne.

Eine Aufarbeitung der deutschen Geschichte von Martin Lejeune in drei Akten. Mit erstmals veröffentlichen Dokumenten aus dem Giftschrank der Volksbühnen-Unterdrücker-Regime. Eine Volks-Lehrstück über die Stasi-Methoden der Veranstaltungs-Saboteure, Diskurs-Mörder, Demokratie-Feinde und Volks-Unterdrücker der Volksbühne.

1. Akt: Die Vorstellung in der Volksbühne (geplant für den 9.11.2014)

Die deutsche Sektion der ehrwürdigen Organisation IPPNW (Abkürzung für International Physicians for the Prevention of Nuclear War), deren Mitglieder Ärzte sind, die ihr Leben dem Kampf für Frieden und Volksgesundheit gewidmet haben, hatte sich an die beiden Mitglieder des Deutschen Bundestages, Annette Groth und Inge Höger gewandt, um eine Vortragsveranstaltung mit dem renommierten und mehrfach preisgekrönten Journalisten David Sheen (israelischer Jude) und Max Blumenthal (US-amerikanischer Jude) zu unterstützen.

Sheen und Blumenthal sollten als Zeugen des Russell Tribunal über “Israels Kriegsverbrechen in Gaza” berichten.

http://www.russelltribunalonpalestine.com/en/sessions/extraordinary-session-brussels/testimonies

 

Als Zeitfenster stand nur der 9. und 10. November 2014 zur Verfügung, da Blumenthal zuvor eine Veranstaltung in Stuttgart hatte (mit der internationalen katholischen Friedensbewegung Pax Christi) und anschließend weitere Termine.

Daraufhin wurde am 10. Oktober von drei Mitgliedern des Deutschen Bundestages: Wolfgang Gehrcke, Annette Groth und Inge Höger ein Antrag bei der Fraktion “Die Linke” eingereicht, in Berlin eine öffentliche Veranstaltung in der Volksbühne (“Fraktion vor Ort”) und ein Fachgespräch im Fraktionssaal im Reichstag zu finanzieren.
Der zuständige Arbeitskreis der Fraktion stimmte dem zu. Allerdings vertagte dann der Finanzvorstand der Fraktion die Entscheidung auf den 3.11. 2014. Am 3.11. genehmitge der Finanzvorstand der Fraktion 3000,00 Euro für die Durchführung der beiden Veranstaltungen mit Blumenthal und Sheen am 9. und 10. 11.2014.
Zwei Mal hatte also der Fraktionsvorstand, der jeden Montag tagt, die Anträge verschoben, weil es politische Fragen gab. Daher wurde der Antrag auch drei Wochen lang behandelt, am 3.11. jedoch wurden vom Fraktions- und Finanzvorstand beide Veranstaltungen mit der erforderlichen Mehrheit der Stimmen abgenickt.

 

Am 6.11. begann der berüchtigte zionistische Lobbyist Benjamin Weinthal eine Hetzkampagne gegen die Referenten Blumenthal und Sheen. Dafür spannte er den Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi ein, der die Veranstaltungen höchst persönlich drei Tage zuvor genehmigt und demokratisch legitimiert hatte.

 

Zum Zeitpunkt der Kampagne gehörte die Berliner Morgenpost zum Springer-Konzern. Die Springer-Journalisten wie Weinthal sind der Unterstützung Israels vertraglich verpflichtet.

 

Diese zionistische Weinthal/Gysi-Kampagne gegen Blumenthal und Sheen in Kooperation mit dem Axel-Springer-Verlag, dessen Chef Matthias Döpfner ein bekennender “nicht-jüdischer Zionist” ist, war so erfolgreich, dass der Fraktionsvorstand der Linken, nachdem er am 3.11. kurzfristig die Gelder bewilligt hatte, seinen eigenen Antrag auf Grund des politischen Drucks der Kampagne wieder zurücknahm.

 

Insofern verwundert es nicht, daß sich der Springer-Konzern an die Spitze der Kampagne gegen die Aufklärer der Kriegsverbrechen im Gazastreifen stellte.
Durch die Springer-Presse aufgehetzt, leckten auch die drei Bundestags-Abgeordneten Petra Pau (Die Linke), Reinhold Robbe (SPD) und Volker Beck (Grüne) Blut und schrieben einen geheimen Brief an die Volksbühne, dass diese die Räume nicht mehr für die öffentliche Veranstaltung zur Verfügung stellen solle. Durch ein Leak konnte dieser Brief an das Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden:

 

Die Volksbühne beugte sich dem Druck der Zionistischen Lobby und brach den Vertrag mit den Israelkritikern. Nach außen hin spielte die Volksbühne aber ein scheinheiliges Spiel und schob die Verantwortung für ihre feiges Versagen, ein pluralistisches Forum zu sein im zivilen Diskurs der Standpunkte allen Stimmen des Volkes eine Bühne zur Verfügung zu stellen, auf die Fraktion Die Linke, die in einer Nacht-und-Nebel-Aktion wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung den Vertrag mit der Volksbühne klammheimlich scheinbar kündigte.

 

Wie verwerflich sowohl von der Linken als auch von der Volksbühne, die übrigens Nachbarn sind. Die Zentrale der Linkspartei liegt gegenüber der Volksbühne.

Die Kündigung war jedoch weder moralisch vertretbar noch wirksam.
Zunächst einmal zu den Auswirkungen auf die Betroffenen. Diese standen bei Eiseskälte vor den verschloßenen Räumen der Volksbühne und mußten ohne Vorwarnung ihre Veranstaltung vor das Anti-Kriegs-Café im selben Stadtteil verlegen. Hier sehen wir Max Blumenthal mit jüdischen Besuchern, die von der Volksbühne ausgesperrt wurden.
Die Veranstaltung mit den Israel-Kritikern Blumenthal und Sheen sollte am Sonntagmorgen sein. Vermeintlich gekündigt hat die Linksfraktion am Freitag.
Doch bot die zahlungsfähige Abgeordnete Inge Höger an, den Mietvertrag der Linkspartei zu übernehmen. Sie hatte sogar bereits im voraus die Saalmiete bezahlt.
“In den Augen von Frau Höger und materiell ist der Mietvertrag bezahlt.” heißt es dazu in einem Briefwechsel zwischen dem Büro der Abgeordneten und der Geschäftsführung der Volksbühne.
Doch der Geschäftsführender Direktor der Volksbühne ist nicht bereit, den Vertrag mit einem renommierten Mitglied des Bundestages zu erfüllen, und dies, obwohl die Abgeordnete “den Vertrag persönlich und nicht von den Mitteln der Fraktion beglichen hat.” Ein Riesenskandal des Vertragsbruchs zulasten des Volks und seiner Volksvertreterin. “Mithin steht der Rote Salon nicht für die im besagten Vertragstext beschriebene Matinee (Informationsveranstaltung) am Sonntag, den 9.11.2014 von 11.00 bis 15.00 Uhr, zur Verfügung und bleibt in dieser Zeit geschlossen.” schreibt der Thomas Walter. Ist Walter ein Diktator, der das Volk unterdrücken und die Stimmen der Stimmlosen zum Verstummen bringen will?
Blumenthal und Sheen wurden nicht nur in der deutschen, sondern auch in der israelischen Presse massiv denunziert. Besonders schwer wog der Vorwurf, dass selbst die LINKE Sheen als Antisemiten betrachte.
In Israel können bereits weniger starke Vorwürfe zu massiven Gefährdungen führen, wie am Beispiel des kritischen Journalisten Gideon Levy verfolgt werden kann, der seit dem Gaza-Krieg 2014 nur noch mit Bodyguards unterwegs sein kann.
Sheen lebt seit der Gysi/Weinthal in Todesangst um sich und seine Familie.

 

2. Akt: Die Konferenz im Bundestag (geplant für den 10.11.2014)
Weinthal verkündete am 6. November in der Berliner Morgenpost, es würde auch die „Konferenz“ im Bundestag ausfallen, da sie von Gregor Gysi gestoppt worden wäre.
 
Den einladenden Abgeordneten des Bundestages wurde lediglich durch die Fraktionsverwaltung der Linken mitgeteilt, dass die Gelder nicht mehr zur Verfügung stehen würden. Eine wie auch immer geartete Entscheidung, dass die Veranstaltung nicht stattfinden dürfe, wurde den Abgeordneten vom Fraktionsvorstand nie mitgeteilt.
Im Gegenteil: Bis wenige Stunden vor der Veranstaltung im Bundestag mussten die Abgeordneten davon ausgehen, dass der Fraktionssitzungssaal weiter zu Verfügung stehe.
Zwei Stunden vor der Veranstaltung war dann klar, dass der Fraktionssitzungssaal abgeschlossen ist und abgeschlossen bleibe. Da es nun zu spät war, um die Besucher (circa 60 Personen) wieder nach Hause zu schicken (mit welcher Begründung?) wich die Veranstaltung in einen zuvor für eine Besuchergruppe reservierten Raum aus. Die Besuchergruppe wurde ihrem eigenen Schicksal überlassen.
In diesem Sitzungssaal fand dann die Veranstaltung statt, allerdings nur auf Englisch, da wegen der fehlenden Beteiligung der Fraktion keine Übersetzungsanlage zur Verfügung stand.
Dies verärgerte viele Besucher, die des Englischen nicht mächtig waren.
Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle und war inhaltlich sehr ergiebig. Allerdings saß in der hinteren Reihe der Zionist Benjamin Krüger (BAK-Shalom), der während der Veranstaltung seine Sicht der Dinge protokollierte und genau mitschrieb, wer an welcher Stelle wie enthusiastisch klatschte und übermittelte dies an Hendrik Thalheim und Gregor Gysi. #StasiReloaded #Stasi2.0 #StasiMethoden

 

3. Akt: Die Gysi-Toiletten-Affäre im Deutschen Bundestag (am 10.11.2014)
Während der Veranstaltung am 10.11. im Bundestag (verlegt in den kleinen Besucher-Raum) fragten Blumenthal und Sheen, ob sie ein klärendes Gespräch mit Gregor Gysi führen sollen, um den Vorwurf des Antisemitismus auszuräumen. Die Abgeordneten Annette Groth, Heike Hänsel und Inge Höger klatschten und führten Blumenthal und Sheen spontan zu Gysis Büro.
Gysi war zu einem Gespräch nicht bereit. Als Gregor Gysi aus seinem Büro trat, nutzten Sheen und Blumenthal diese Gelegenheit, um mit Gysi doch noch ins Gespräch zu kommen.
Ich hatte die Gelegenheit, den Verlauf der Ereignisse per Handyfilm festzuhalten
Annette Groth, Heike Hänsel und Inge Höger haben sich für den Zwischenfall bei Gysi entschuldigt anstatt die Stasi-Methoden anzuprangern, derer sich die Veranstaltungs-Verhinderer bedienten.
Es bleibt bis heute das Problem, dass besonders David Sheen in eine für ihn und seine Familie persönlich gefährliche Situation zurückkehren mußte und er wie mehrere andere linke Friedensbewegte in Israel dringend internationalen Schutz braucht.
Das Hausverbot des Bundestages für Sheen und Blumenthal besteht bis heute.

 

Epilog

Die Gysiaffäre bekam in den Medien einen falschen Dreh:

Nicht die Parlamentarier Inge Höger, Annette Groth und Heike Hänsel oder Parteivorstandsmitglied Claudia Haydt waren die Auslöser der Gysiaffäre, wie es in den Medien hieß, sondern die Abgeordneten Petra Pau und Gregor Gysi, die in Verbindung mit Benjamin Weinthal, der Springer-Presse, der Israel-Lobby wie der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zwei Konferenzen mit zwei renommierten Journalisten verhindern wollten und somit Menschenrechtler in Deutschland mundtot machen wollten.

Inge Höger, Annette Groth und Heike Hänsel können lediglich dafür kritisiert werden, daß sie sich nicht vor ihre Gäste Blumenthal und Sheen gestellt haben, sondern sich bei Gysi entschuldigt haben. Inge Höger und Annette Groth ist lediglich vorzuwerfen, daß sie sich nicht vor der Konfrontation mit Gysi, wie Sheen und Blumenthal seit Sonntagmorgen versprochen, mit einer Erklärung zu Wort gemeldet haben, die Gysi und Pau für ihren Umgang mit Blumenthal und Sheen kritisiert.

Auch wenn einige der vier Linken-Politiker am 10. November Fehler gemacht haben sollten, etwa indem sie Blumenthal und Sheen bei ihrem Vorschlag, Gysi zu konfrontieren, beklatschten und die beiden aufgebrachten Journalisten zu Gysis Büro führten, so ist doch der Aufruf der 300 Linken-Politiker gegen sie in der Tat “ein Akt der Ausgrenzung”, wie Höger laut ND der dpa sagte.

Zu verurteilen ist das Hausverbot von Bundestagspräsident Lammert gegen die zwei aufrechten Journalisten, die auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit denjenigen konfrontieren wollten, der sie nicht sprechen lassen wollte.

Aufgrund der Medienhetze gab es noch einen Protestbrief von Bürgern, denen die Volksbühne den Zutritt verwehrte.

“Veranstaltungen mit Max Blumenthal und David Sheen – Journalisten aus USA und Israel

Es ist für uns völlig unverständlich und inakzeptabel, dass zwei Bundestagsabgeordnete und der ehemalige Wehrbeauftragte ein Theater darum bitten, eine Veranstaltung mit zwei jüdischen Journalisten zu verbieten, seil diese angeblich „antisemitische Ressentiments“ bedienen. Der Titel der Veranstaltung lautete „Russell Tribunal on Palestine: Israels Kriegsverbrechen in Gaza“ und war als Information über die außerordentliche Sitzung des Russel-Tribunals im September 2014 in Brüssel gedacht. Die Bitte auf Absage der Veranstaltung stützte sich auf Informationen von Benjamin Weinthal, der schon wiederholt linke Kritker*nnen der israelischen Regierungs- und Militärpolitik als „Antisemiten“ denunziert hatte.

Die Redefreiheit ist ein hohes Gut. Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. Es ist besonders beschämend, dass Politiker*innen Blumenthal und Sheen — die sich lediglich für die Gleichbehandlung aller Menschen unabhängig von Religion oder Ethnizität eingesetzt haben — als antisemitisch verunglimpfen.

Blumenthal und Sheen gehören zu den meistgelesenen Autor*innen, die über die anhaltende Krise in Israel-Palästina schreiben. In seinen jüngsten Beiträgen, die in einer Reihe von Publikationen erschienen sind, hat Sheen weit verbreitete Hetze von hochrangigen israelischen Regierungsbeamten*innen / Regierungsvertreter*innen gegen Palästinenser*innen, jüdische israelische Dissident*innen und afrikanische Flüchtlinge aufgedeckt. Blumenthal, ein erfolgreicher Buchautor, hat zuletzt während des Krieges im vergangenen Sommer aus dem Gazastreifen berichtet und dabei Verbrechen aufgedeckt, die gegen die belagerte palästinensische Bevölkerung verübt wurden. Sein jüngstes Buch, „Goliath: Life and Loathing in Greater Israel“, hat den renommierten Lannan Foundation Cultural Freedom Award erhalten und wurde von Journalist*innen von Glenn Greenwald über Akiva Eldar bis zu James Fallows gelobt.

Gerade weil die faktenbasierte Berichterstattung von Blumenthal und Sheen weltweit so viele Leser*innen erreicht hat, ist einer Koalition von deutschen Politiker*innen und Unterstützer*innen der radikalen rechtsgerichteten Regierung Israels offensichtlich daran gelegen, sie zum Schweigen zu bringen. Indem sie Blumenthal und Sheen als Antisemiten verunglimpfen, versuchen Pau, Robbe und Beck, die Realität vor Ort zu verdecken, die diese Journalisten offengelegt haben. Diese Denunziationskampagne zielt darauf, die Verweigerung der palästinensischen Rechte fortzusetzen, indem deutschen Bürger*innen der Zugang zu den Fakten verwehrt wird.

In ihrem Brief an die Volksbühne nennen Pau, Robbe und Beck den Jahrestag der Reichspogromnacht als Grund, Blumenthal und Sheen zum Schweigen zu bringen. Mit dem Anspruch, im Namen von sechs Millionen jüdischen Opfern des Holocaust zu sprechen, haben sie einen Boykott von Blumenthal und Sheen autorisiert, gerade weil diese beiden jüdischen Journalisten eine der bleibenden Lehren aus dem Holocaust beherzigt haben: „Nie wieder“ bedeutet auch: nie wieder rassistische Gewalt gegen irgendjemanden.

Vor kurzem hat der berühmte Schriftsteller und Israel-Preis-Träger Amos Oz jüdische Täter antiarabischer Verbrechen, die mit zunehmender Häufigkeit auftreten, als „hebräische Neonazis“ bezeichnet. Er erklärte, dass „unsere Neonazi-Gruppen die Unterstützung zahlreicher nationalistischer und sogar rassistischer Abgeordneter genießen, sowie von Rabbinern, die Ihnen eine in meiner Sicht pseudo-religiöse Rechtfertigung verleihen“. Damals hat der rechtsgerichtete Sprecher der Knesset, Reuven Rivlin, sich an der Wortwahl von Oz gestört. Seit seiner Wahl zum Präsidenten Israels hat Rivlin jedoch öffentlich und in deutlichen Worten den landesweit ansteigenden Rassismus angeprangert.

Wie Oz und Rivlin haben Blumenthal und Sheen die universellen Lehren aus dem Holocaust angeführt, um wegen des wachsenden Rassismus in Israel Alarm zu schlagen. In Reaktion darauf haben Beck, Pau und Robbe versucht, die Diskussion über die ansteigende Welle von rassistisch motivierten Verbrechen und willkürlicher Gewalt zu unterdrücken. Schweigen wird diese Missstände jedoch nicht beenden. Wir fordern Herrn Beck, Frau Pau und Herrn Robbe auf, ihr Verhalten zu überdenken.

Insgesamt hat der Krieg in Gaza 2100 Palästinenser*innen, größtenteils Zivilist*innen, das Leben gekostet; 18.000 Wohneinheiten wurden durch israelische Angriffe vollständig zerstört oder schwer beschädigt; und ungefähr 108.000 der 1,8 Millionen Palästinenser*innen in Gaza wurden obdachlos. Laut dem Gesundheits- und Innenministerium Gazas wurden während des Krieges mindestens 89 Familien bei israelischen Angriffen komplett ausgelöscht.

Es scheint, dass zwei Journalisten, die an der außerordentlichen Sitzung des Russel-Tribunals zu Gaza teilgenommen haben, zum Schweigen verurteilt werden sollen. Dagegen protestieren wir. Die Kriegsverbrechen durch die israelische Armee während des letzten Gaza-Krieges müssen öffentlich debattiert werden.

Gerald Williams, Heinz-Peter Seidel, Regina Berg, Hans May, Doris Ghannan, Gisela Siebourg, Lina Yassin, Anja Pollnow, Heike Hänsel, Janna Hermann, Dr. Sabine Grund, Kathrin Krumm, Jakob Schneider, Inna Michaeli, Therese Jakobs, Angelika Wilmen, Phil Butland, Alexander Rosen, Lucile Hermant, Inge Höger, Said Essaid, Sylvia Gabelmann, Sturmius Sprenger, Viviana Lombardi, Anja Matar”