Italienischer Genozid in Afrika

Italienischer Genozid in Afrika: 1.000.000 Menschen ermordet!

Libyen 

Während des Türkisch-Italienischen Krieges kam es 1911 und später. Nach Ende des 1. Weltkrieges und während des 2. Weltkrieges in den Jahren 1925  – 1945 zu unvorstellbaren Verbrechen Italiens in Afrika. Am 23. Oktober 1911 gingen die italienischen Besatzungstruppen in Libyen, in einem Pogrom gegen die Berber und die arabische Bevölkerung Libyens vor. Dabei wurden innerhalb von fünf Tagen wahllos tausende Berber und Araber erschossen, deren Hütten verbrannt und das Vieh beschlagnahmt. Auch in den folgenden Wochen führte die Besatzungsmacht Massenhinrichtungen auf öffentlichen Plätzen durch und deportierte etwa 4.000 Berber und Araber auf Strafinseln, wie Tremiti und Ponza. Viele Schauprozesse wurden geführt, die in der Deportierung ins Konzentrationslager Soluch endeten und viele Menschen wurden dort hingerichtet, vor allem mit dem Hintergrund, um araberfreie Siedlungsgebiete für Italiener zu schaffen. Die flüchtende einheimische Bevölkerung und ihre Viehbestände wurden aus der Luft von der italienischen Luftwaffe bombardiert und viele starben an Wassermangel auf der Flucht. Die Italiener vergifteten viele Brunnen in Libyen, mit dramatischen Auswirkungen für die Bevölkerung. Obwohl die Genfer Konventionen vom 17. Juni 1925 den Einsatz von Giftgas verboten haben und Italien diesen Vertrag am 3. April 1928 ratifizierte, bombardierte die italienische Luftwaffe wiederholt die Zivilbevölkerung mit Giftgas nach der Ratifizierung des Giftgasverbotes. Als die Kufra-Oasen am 20. Januar 1931 besetzt wurden, plünderten italienische Soldaten dort drei Tage lang. 142 Sanussi wurden ermordet, zig-Frauen vergewaltigt. Die aus der Stadt fliehenden Widerstandskämpfer und ihre Familien wurden aus der Luft mit Maschinengewehren angegriffen. Viele verdursteten in der Wüste; nur kleine Trupps Überlebender, erreichten nach einem mehrwöchigen Todesmarsch Ägypten und den Sudan. Diese Verbrechen führten damals zu einem Aufschrei der internationalen Presse. In den 15 Konzentrationslagern in Libyen kamen abertausende Libyer ums Leben.

Äthiopien

Von 1887 -1941 ermordeten die Italiener in Äthiopien mehr als 730.000 Menschen, – ein Genozid. In den Jahren 1935 und 1936 warf die italienische Luftwaffe hunderte von verbotenen Phosgen- und Senfgasbomben über die Zivilbevölkerung ab, ein Verbrechen von unbeschreiblichem Ausmaß! Besonders die Frauen litten durch die italienischen Besatzer unter den Vergewaltigungen eines ganzes Volkes durch die italienischen Soldaten und man kann sich lebhaft vorstellen, wie kulturlos sie sich aufführten, wenn man den Bunga-Bunga Italiener a la Berlusconi, der seine Trophäe stolz -links im Bild- präsentiert, betrachtet. Italiener sehen genau wie der Torkotâzi auch heute noch in einer Frau lediglich die Bettgespielin und die Gebärmaschine. Alleinstehende Frauen werden in Italien grundsätzlich belästigt, aber auch verheiratete Frauen, wenn der Ehemann gerade nicht zu Hause ist. In einem Land, indem Prostitution offiziell verboten ist und unter Strafe steht, sind Frauen den sexuellen Belästigungen der Männer, genau wie bei den Torkotâzi,  hilflos ausgeliefert. Die Respektlosigkeit findet dabei keine Grenzen. Sie finden sich selbst ja unwiderstehlich und in einer blonden Frau sehen Italiener grundsätzlich Freiwild, wo jeder Mal darf. Schon die Journalistin Fiamma
Nirenstein kritisierte vor Jahren die Verdrängung der faschistischen Kriegsverbrechen Italiens in Afrika, zugunsten der sogenannten nationalen Aussöhnung. Man kann völlig zurecht Nachkriegsitalien, das heute prinzipiell derselbe Menschenverächter wie seit je her ist, mit seinem, dem Kommunismus aufgesetzten Katholizismus, den ich als „schwarzen Sozialismus“ bezeichne, vorwerfen, aus wirtschaftlichen Gründen, zwar ein Auskommen mit den Diktatoren in Libyen, Somalia und Äthiopien gesucht zu haben, jedoch die Anerkennung der Kriegsverbrechen und eine entsprechende Wiedergutmachung, wurden seit je her unterlassen.