Spionage stört den Schulfrieden – nicht das Beten!

Die Bezirksregierung Düsseldorf schreibt am 24. Februar an Martin Lejeune: Das Verbot des Betens soll den Schulfrieden sichern. Link zum Briefhttps://drive.google.com/file/d/0B-EBPJnwppbpbGRuSkp3SU15YXM/view

Das stimmt nicht: Beten ist eine friedliche Tätigkeit; die Verfolgung von Muslimen, wie von Schulleiterin Christiane Genschel am 16. Februar angeordnet mit dem Ausspionieren und dem Verrat von Schülern, stört den Schulfrieden.

Erst Christiane Genschels schriftliche Aufforderung an alle Lehrer, muslimische Schüler auszuspionieren und zu verraten, wenn sie beten, stört den Schulfrieden – nicht das Gebet der Schüler.

Islam bedeutet Frieden. Muslime sind friedliche Menschen. Warum sollten Muslime an der Johannes Rau UNESCO-Schule eine Ausnahme sein und nicht friedlich sein? Das Gebetsverbot, die Spionage und der Verrat von Schülern ist unvereinbar mit den Werten der UNESCO und mit der UN-Charta für Menschenrechte, die für die UNESCO als UN-Organisation gilt.

Die Einknick-Mentalität deutscher Muslime

Ahmed Tamin hat zu meiner Enthüllung des Gebetsverbots und der darauffolgenden Spionage von Lehrern und des Verrats von Schülern an der UNESCO-Schule Johannes Rau in Wuppertal und zu der routinierten „Einknick-Mentalität“ vieler deutscher Muslime ein Video gemacht, das sehr wichtige Aspekte anspricht.

 

 

Schule, die Muslimen das Beten verbietet, bietet Islamischen Unterricht

Westdeutsche Zeitung vom 3. Dezember 2016

Die Bezirksregierung Düsseldorf schreibt am 24. Februar an Martin Lejeune: Das Verbot des Betens soll den Schulfrieden sichern. Link zum Brief

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Muslimisches Spionage-Opfer bricht ihr Schweigen

Mittagsgebet während der Lern-Pause (Khartoum, Sudan)

Reportage mit Serap*, einer Schülerin der 10. Klasse:

Ich bin eine Schülerin des Ganztagsgymnasium Johannes Rau, einer UNESCO-Schule, und habe bedauerlicherweise die Verfolgung von uns Muslimen miterlebt, womit ich nie gerechnet hätte, dass so etwas einmal passieren könnte.

Ich bin eine der zwei Schülerinnen, von denen Bekir berichtet hatte.

Als die Schwester mit dem Gebet fertig war, das wir während der 15-minütigen Pause verrichteten, packten wir unsere Sachen zusammen und Bekir faltete seinen Gebetsteppich, als eine Lehrerin aus den hinteren Räumen kam und meinte, dass die Schulleiterin Frau Genschel uns das Beten auf der Schule verbietet.

Falls wir uns darüber beschweren wollen, sollen wir uns bei der Schulleitung melden. Die Schwester und ich wollten nicht länger diskutieren und sind gegangen. Bekir hat sich darüber geärgert und fragte, warum sie das so sehr störe, woraufhin er keine sinnvolle Antwort erhielt.

Früher hatten wir ja die Möglichkeit, unter den Treppen zu beten (fast im Keller). Als dieses Schuljahr angefangen hat, mussten wir feststellen, daß dieser Ort mit einer Gittertür verschlossen wurde.

Auf der Schule habe ich einen jüngeren Bruder, der mit einigen aus der Schule unten gebetet hat. Sogar er wurde von Lehrern dreist und hinterhältig ausgefragt. Eine Lehrerin kam zu ihm in den Unterricht und fragte: „Betest du eigentlich fünfmal am Tag? „Warum betet ihr Muslime ?“ usw.

Mein Bruder dachte: ja endlich mal eine Lehrerin, die sich für den Islam interessiert. Mitten im Gespräch fragte sie: „Betest du auch in der Schule?“ Das ist ein Part der Spionage gewesen.

Vielen der Schüler gefiel diese neue Regelung mit dem Gebetsverbot nicht. Nicht nur die Muslime waren auf unserer Seite, sondern auch die Christen und die Atheisten, die es nicht nachvollziehen konnten, wie wir Muslime an der Schule verfolgt werden.

In Diskussionen mit Lehrern habe ich mitbekommen, daß sie einen Gebetsraum für Muslime aufgrund der Ungerechtigkeit für andere Religionsgruppen, welche daraus resultiert, ablehnen. Sonst müsste man für die Christen, Juden und für die anderen an der Schule vertretenden Religionsgruppe auch einen Raum einrichten.

Einige Schüler haben mir ehrlich gesagt, daß ein solcher Raum für Christen oder Juden dann unbenutzt bleiben wird, da so wenige Christen oder Juden wirklich während der Schulzeit beten und keiner dieser Religionsgruppen dann von diesem Raum profitieren würde.

Wir Muslime sind uns einig, daß wir einen Gebetsraum haben wollen. Vielleicht einen Meditationsraum oder Raum der Stille.

Herr Rummel, der konvertierte muslimischer Lehrer an unserer Schule, war der einzige, der hinter uns stand, und berichtete mir, daß einige Religionslehrer sich einig sind, daß sie einen Raum der Stille haben wollen.

Aber viele der Schüler trauen sich nicht mehr, sich dazu zu äußern, damit ihre schulische Entwicklung nicht in Mitleidenschaft gerät.

Oft betonen die Lehrer auf unserer Schule, daß unsere Meinung wichtig sei und daß wir unsere politischen Einstellungen äußern dürfen, ohne daß unsere Lehrer wegen unserer politischen Einstellung einen Einfluss auf unsere schulischen Leistungen nehmen dürfen.

Vor einigen Tagen hatte ich ein Gespräch mit dem stellvertretenden Schulleiter Herrn Kokenbrink. Meine Frage war, ob wir die Chance hätten, von der Schule einen Raum der Stille zu bekommen und warum uns das Beten verboten wird. Auf die erste Frage war die Antwort ganz klar nein und auf die zweite Frage meinte er, daß man Schule und Religion klar trennen müsse. Wenn wir hier beten, würden wir uns abspalten von den anderen und wir wären keine Einheit mehr.

Ein anderes Argument war, daß auf unserer Schule das Gleiche wie auf der Dortmunder Uni passieren könnte. Denn dort hatten sie einen Raum für alle Religionen und jeder hat sich von der anderen Religion eingeengt gefühlt. Manche brachten ihre Kreuze mit, andere wollten nicht mit dem anderen Geschlecht beten und dann wollten die Hindus ihre Haare einölen und mit einem Turban befestigen. Dadurch ist ein Streit entbrannt und der Raum wurde wieder geschlossen.

Außerdem könnten sich die Muslime gegenseitig als Ungläubige bezeichnen falls man nicht zum Gebet auftaucht. Da habe ich ihm auch zu gestimmt. Außerdem beobachtet der stellvertretender Schulleiter seit einer längeren Zeit, wahabitische Verhaltensweise unter einigen Schülern, die er als radikal einstufe. Die Religion sollte unsere Einheit nicht brechen.

Was ich bis heute nicht verstehe ist diese Aussage: „Durch einen Gebetsraum würden wir eure Freiheiten einschränken.“ Im Gegenteil! Indem die Lehrer uns das Gebet verbieten, werden unsere Freiheiten eingeschränkt. Wir haben das Recht, in der Schule zu beten!

Herr Kokenbrink behauptete auch, daß man das Gebet abbrechen müsse, wenn eine Lehrkraft dich ansprechen will, da die deutschen Gesetzte über der Religion stehen.

Ich wollte nicht aufgeben und habe ihn ein weiteres mal gefragt, ob wir nicht einen Platz bekommen könnten, wo wir beten dürfen? Es gibt mehr als genug Platz an unserer Schule, wo kein Mensch vorbei kommt. Die Antwort blieb nein. Räume aufzuschließen verweigern sie uns auch. Manchmal war die Weigerung uns zu helfen eher ein störrisches Verhalten seitens der Schule und nicht wegen der Gesetzeslage in Deutschland zu erklären.

Nach dem Gespräch konnte ich mich auf nichts mehr konzentrieren und musste ernsthaft darüber nachdenken, warum wir a einem Punkt angelangt sind, an dem man das Gebet an Schulen verbietet. Wir wollen friedlich Kontakt mit unserem Schöpfer aufnehmen. Wir leben in einem demokratischen Land und keiner hat das Recht, uns das Gebet zu nehmen. Die höchste Priorität in Deutschland ist die Würde und die Freiheit des Menschen!

Und wenn da Schülern verboten wird, ihre Religion auszuüben, bricht diese „tolerante“ Schule die Gesetze, nach denen sie leben wollen. Auf Schulen, auf denen die Muslime in der Minderheit sind, gibt es einen Gebetsraum. Und auf unserer Schule, auf der die Muslime vielleicht die Mehrheit ausmachen, verbietet man so etwas.

Es geht mir eigentlich ums Prinzip, falls wir keinen Raum bekommen, würde ich es akzeptieren, aber die Spionage und das Gebetsverbot müssen aufhören und aufgehoben werden. Das bricht das Vertrauen zwischen den Schülern und den Lehrern.

*Der richtige Name der Schwester ist Martin Lejeune bekannt.

Gebetsverbot an UNESCO-Schule verletzt Menschenrecht

Das Ganztagsgymnasium Johannes Rau in Wuppertal, das seinen Schülern das Beten verbietet und seine Lehrer dazu auffordert, betende Schüler auszuspionieren und zu verraten, ist eine Schule der UNESCO, die der UN untersteht. Verfolgung von Muslimen und die Werte der UN-Menschenrechts-Charta – wie passt das zusammen?

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Nach Gebetsverbot & Spionage: Zeugenaussagen der Schüler

Reportage mit Ali* und Bekir*, zwei Schülern, die vom Gebetsverbot an ihrer Schule betroffen sind. Es geht um das Ganztagsgymnasium Johannes Rau in Wuppertal, das Ali und Bekir gemeinsam besuchen.

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Lehrer sollen ihre Schüler bespitzeln

Am 16. Februar 2017 verteilte die Leitung des Ganztagsgymnasium Johannes Rau in Wuppertal folgenden Brief an das Lehrer-Kollegium:

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Lehrer hört endlich auf, eure Schüler wegen Erdoğan zu mobben! Schüler, ihr habt ein Recht, euch zu wehren!

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Ich hatte nach dem heldenhaften Volkswiderstand gegen den blutigen Putschversuch vom 15. Juli 2016 viele Zuschriften von Schülern aus Deutschland bekommen, die mir schrieben, daß ihre Lehrer Lügengeschichten im Unterricht verbreiten über ihren verehrten Präsidenten der türkischen Republik Recep Tayyip Erdoğan. Immer wieder würden die Lehrer den Präsidenten Erdoğan als Diktator bezeichnen und mit Hitler vergleichen oder gleichsetzen.

Daraufhin sendete ich am 5. November 2016 eine Live-Sendung auf Facebook mit 283.797 Zuschauern über die Unterschiede zwischen Hitler und Erdoğan. Hitler habe 6 Millionen Juden ermordet und Erdoğan 4 Millionen Flüchtlinge aufgenommen, so lautet bis heute meine Kernthese.

#Hitler und #Erdogan: Was sie unterscheidet!Es darf kein ausländisches Staatsoberhaupt in #Deutschland mit Adolf Hitler verglichen werden, doch genau das passiert gerade im Unterricht an staatlichen deutschen Schulen durch die Lehrer. #RTE #Türkei

Posted by Martin Lejeune on Samstag, 5. November 2016

 

Am 6. November sendete ich live Teil 2 des Programms, das die Frage beantwortet, warum man Hitler und Erdoğan nicht gleichsetzen oder vergleichen dürfe:

AntiTürkische Hetze in Schulen & Medien

Anti-#Türkische Hetze in Schulen & Medien während in Deutschland Anschläge auf Flüchtlinge zunehmen#RTE #Erdogan #Türkei

Posted by Martin Lejeune on Sonntag, 6. November 2016

 

Ebenfalls am 6. November interviewte ich live den UETD-Gründungspräsidenten Dr. med. Fevzi Cebe zu der Frage, worin sich Hitler und Erdoğan unterscheiden:

#Hitler ist nicht vergleichbar!Interview mit dem #UETD-Gründungspräsidenten Dr. med. Fevzi CebeLive am Telefon in #Köln

Posted by Martin Lejeune on Sonntag, 6. November 2016

 

Und ich sendete am 6. November mit dem UETD-Gründungspräsidenten Dr. med. Fevzi Cebe einen Aufruf an den Zentralrat der Juden in Deutschland und an den Amerikanischen Jüdischen Ausschuss (American Jewish Committee, AJC) in Berlin, gemeinsam mit uns
über die Unterschiede von Hitler und Erdoğan aufzuklären:

Aufruf an den Zentralrat der #Juden in Deutschland und an den Amerikanischen Jüdischen Ausschuss (American Jewish Committee) #AJC in Berlin von #UETD-Gründungspräsident Dr. med. Fevzi CebeGanzes Video aufhttps://www.facebook.com/lejeune.berlin/videos/899512033483393/

Posted by Martin Lejeune on Sonntag, 6. November 2016

 

Es ist ja auch nicht richtig, wenn deutsche Lehrer über ausländische Politiker Lügengeschichten erzählen und damit auch gleichzeitig verschiedene Schüler in dieser Klasse mobben und unter Druck setzen. Da ich als Menschenrechts-Journalist auch für Kinder- und Schülerrechte einstehe, richtete sich mein Aufruf an diese armen leidenden Kinder, die von ihren Lehrern gemobbt werden.

Die Schüler sollten Beweise sichern, damit man gegen dieses Mobbing öffentlich und rechtlich vorgehen kann. Ich wollte dieses Beweise der deutschen Polizei und Staatsanwaltschaft übergeben, damit Gerichte im Namen des Volkes den gemobten Schülern Gerechtigkeit widerfahren lassen. Es war von meiner Seite aus niemals die Rede gewesen, diese Aufnahmen an türkische Stellen weiterzuleiten.

Auch hat bis heute leider niemand irgendwelche Materialien diesbezüglich mir zukommen lassen. Daher erneuere ich an dieser Stelle meinen Aufruf an euch, liebe Schüler, benutzt eure Handys!

„Schüler sollen ihre Lehrer filmen, die Erdogan verleumden!“ berichten heute einige Medien. Die Anweisung dazu soll im Januar 2017 bei Informationsveranstaltungen in türkischen Konsulaten in Düsseldorf, Essen, Köln und Münster erteilt worden sein. Diese angeblichen Vorgänge, die, wenn sie überhaupt wahr wären, in keiner Weise als Spionage zu werten wären, werden von den deutschen Medien als Skandal dargestellt.

Lehrer sollen sich zusammenreißen und nicht im Geheimen Lügengeschichten über ausländische Würdenträger verbreiten. Das ist der wahre Skandal. Ausländerfeindliche und rassistische Einstellungen werden von Lehrern an ihre Schüler und somit an die nächste Generation weitergegeben und niemand kann etwas dagegen machen. Und wenn einer etwas dagegen macht, wird der Schüler gemobbt und unter Druck gesetzt. Was sind das für deutsche Zustände? Warum tun die Behörden in Deutschland, die Lehrer-Gewerkschaften nichts dagegen?

Lehrer hört endlich auf, eure Schüler wegen Erdoğan zu mobben! Schüler, ihr habt ein Recht, euch zu wehren!

Bei den Türken kommen die Politiker zu den Bürgern!

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❤️❤️ EIN AUFRUF ZU MEHR HERZLICHKEIT ❤️❤️

Warum es falsch ist, daß deutsche Spitzen-Politiker gegen ein Meeting mit Erdoğan sind.

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Almanya’ya Hoşgeldniz Sayın Cumhurbaşkanım

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Herzlich willkommen in Deutschland, sehr geehrter Herr Präsident Erdoğan! Tayyip Erdoğan, der Präsident der Herzen❤️, wird zu uns am 18. März in der Köln-Arena sprechen. Das Team Martin Lejeune wird live berichten inşha’allah. Thema seiner Rede wird die Abstimmung am 16. April über die Verfassungsänderung sein. Wir sagen Ja!