“Mein Schwur ist, wir lassen uns nicht köpfen” Antwort auf NAZI- & GESTAPO-Methoden

Mein Opa war bei der GESTAPO. Und ich weiß von ihm, wie die GESTAPO gearbeitet hat. Was der Staat gerade in Deutschland macht, erinnert an GESTAPO- & NAZI-Methoden. Hier ein Bericht aus erster Hand, übersetzt aus dem Türkischen:
Präsident der Nizamialem Deutschland Murat Ortaölçer berichtet, wie die Rede von Außenminister Cavusoglu in Deutschland, durch die PKK und den deutschen Behörden versucht wurde zu verhindern:
“Freunde von mir haben den Besuch von unserem Außenminister in Hamburg organisiert.
Das Elysee Hotel in Hamburg ist ein sehr angesehener Hotel.
Für das Konferenzsaal, ausgelegt für bis zu 500 Personen, wurde am Donnerstag der Vertrag unterzeichnet, und auch bezahlt.
Am Freitag wurden wir zum Hotel gerufen.
Ohne Erklärung abzugeben haben sie das Geld auf den Tisch gelegt, uns ihr Bedauern ausgesprochen und uns den Ausgang gezeigt.
Die Zeit war knapp. Wir mussten dringend eine neue Location finden. Es wurde ein Hochzeitssaal kontaktiert. Der Inhaber – ein Kurde aus Kahramanmaras- sagte, dass er das Saal sehr gerne zur Verfügung stellen würde.
Die neue Location wurde nun öffentlich verkündet.
Darauf hin wurde der kurdische Bruder von der PKK bedroht.
Bereits als noch meine Freunde bei ihm zugegen waren erhielt er ein Anruf. Sie bedrohten ihn mit Tötung und Brandstiftung seines Hochzeitssaals.
Er antwortete am die Anrufer: “Wenn ihr mich erschießen wollt, weil ich den Außenminister meines Landes Willkommen heiße, so kommt uns erschießt mich! Ihr seid ehrlos, wenn ihr mich erschießt, ihr seid auch ehrlos, wenn ihr mich nicht erschießt!”
Meine Freunde waren in Sorge, dass diesem Mann etwas zustoßen könnte. Aber dieser kurdische Freund sagte “Ich halte meinen Kopf hin, aber werde nicht von meinem Wort abweichen”.
In dieser Nacht haben die PKK-Terroristen das Gebäude angegriffen, die Wände mich “HAYIR” (=Nein) beschmiert. Aber der Inhaber ist von seinem Wort nicht abgewichen.
Am Folgetag kamen Beamte von der Landesregierung.
Sie sagten, dass dieses Gebäude für derartige Veranstaltungen nicht geeignet sei. Tatsächlich war aber dieser Saal seit 20 Jahren mit einer Konzession für große Hochzeitsveranstaltungen genehmigt.
Die Leute, die kamen, waren nicht gewöhnliche Beamte.
Es waren auch Polizisten in Zivil dabei. Erst als meine Freunde und Saaleigentümer protestierten, haben sich die Polizisten ausgewiesen und wurden auch handgreiflich, Einer der Organisatoren der Veranstaltung -er ist aus Mardin, ein in der AKP aktiver ‘verrückter Ülkücü’ Bruder. Als er sich den Handgreiflichkeiten der Polizisten widersetzte, wollte man ihn verhaften.
Damit die Veranstaltung nicht stattfinden konnte, hat man das Gebäude gesperrt und versiegelt.
Dann haben die Freunde bei einem anderen Hochzeitssaal angerufen. Am Telefon hat der Betreiber zugestimmt.
Während die Freunde auf dem Weg zu dem neuen Saal waren hatte zwischenzeitlich die PKK beim Saalbesitzer angerufen und mit dem Tod seiner Kinder gedroht. Der Mann hat bei Ankunft wieder abgesagt.
Danach wurde mit einer Tanzschule eine neue Einigung erzielt. Diese neue Location wurde dann an Alle mitgeteilt.
Ein Tag vor der Veranstaltung sucht die Polizei den Tanzschulbetreiber auf. Er wurde darauf hingewiesen, dass durch die Vermietung der Räume für solch eine Veranstaltung einen Grund für Auseinandersetzungen schaffen würde, und drohte verdeckt.
Morgens um 6:00 Uhr haben wir dann erfahren, dass der Tanzschulbetreiber auch abgesagt hatte. Es waren nur noch wenige Stunden bis der Herr Außenminister Mevlüt Cavusoglu eintreffen würde.
Im frühen Morgen habe ich dann den Generalkonsul angerufen, der sichtlich auch informiert war. Dies wurde nun zur Frage von Ruhm und Würde  des türkischen Volkes. Ich sagte dann schliesslich, auch wenn unsere Räume klein und Eng sind, es wäre für uns eine Ehre, wenn der Herr Minister in den Räumen unseres Vereins sprechen würde.
Herr Konsul sagte daraufhin, dass bis 10:00 Uhr eine Nachricht vom Außenministerium zu erwarten ist, ob Herr Mevlüt Cavusoglu kommen wird oder nicht. Je nach Ausgangslage würde man entscheiden.
Schlußendlich wurde die Veranstaltung in die Residenz des Generalkonsulates verlegt.
Da die Residenz zum türkischen Generalkonsulat gehört und unter der Hoheitsgewalt der türkischen Republik steht, konnte weder die Polizei noch andere Instanzen die Rede vom Minister verhindern.
Polizisten betraten die Grünflächen der Residenz. Der kurdische Saalbetreiber aus Mardin sah dies und schickte die Polizisten fort mit den Worten “Dies ist türkischer Grund und Boden, geht auf die andere Straßenseite”.
Die Polizei sperrte sämtliche Straßen, die zur Residenz führten. Die Hamburger Straßen sind auch sonst überfüllt. Die Straßen waren nun komplett blockiert.
Gleichzeitig wurden direkt neben der Residenz ein Platz für Protestierende geschaffen. Stundenlang haben sie “Mörder Erdogan, Diktator Erdogan” gebrüllt. Die meisten waren PKK Sympathisanten oder Anhänger.
Um die Ansprache vom Außenminister zu sabotieren, hatten sie Lärm machende Apparate mitgebracht.
Während der Rede haben sie viel Lärm usw. verursacht, aber mit dem Lied “Ich legte meinen Kopf aus den Weg meiner Türkei” wurden sie übertönt.
Ich habe versucht die Ereignisse so kurzes geht zusammen zu fassen, und doch wurde es lang. Bitte verzeiht mir dafür.
Alle die gegen die Türkei sind samt der PKK und FETÖ, die mit Hass gedopt angreifen… wir leben in Zeiten, in der selbst öffentliche Instanzen und Organisationen, Augenscheinliche Parteien in dem Zwingen der Mafia-ähnlicher Strukturen stecken.
Früher waren wir schwach und wurden abwertend angesehen,
Heute sind wir gegenüber Tyrannen Aufrecht, und man möchte uns köpfen.
Mein Schwur ist, wir lassen uns nicht köpfen.”
Hier das türkische Original:

Bunu yazan kişi Murat Ortaölçer, Nizamıalem Ocakları Almanya başkanı:

Şöyle diyor:

“Dışişleri Bakanının Hamburg programını arkadaşlarımız yaptı.
Elysee Hotel Hamburg’un çok saygın bir otelidir.
500 kişilik konferans salonu için perşembe günü kontrat imzalandı, ücreti ödendi.
Cuma günü otelden çağırdılar.
Parayı masaya koyup, kusura bakmayın dediler.
Açıklama dahi yapmayıp kapıyı gösterdiler.

Zaman dar, acil bir yer bulunmalıydı. Bir düğün salonu ile görüşüldü. Kahramanmaraşlı bir kürt kardeşimiz. Başım üstüne dedi.
Orada yapılacağı duyuruldu.
PKK bu kürt kardeşimizi tehdit etmeye başladı.
Bizim arkadaşların yanında aradılar, seni vurur mekanını yakarız dediler. O kürt “ülkemin Bakanına ev sahipliği yapacak olduğum için beni vuracaksanız, gelin vurun, vurursanız da şerefsizsiniz vurmazsanız da şerefsizsiniz” dedi.
Bizim arkadaşlar adamın başı yanacak diye endişelendi, ama kürt arkadaş “ben kellemi veririm yine vazgeçmem” dedi.

O gece pkk adamın mekanına saldırdı, duvarlara HAYIR yazıları yazdı. Tabiiki yine vazgeçmedi.
Ertesi gün alman makamlarından Eyalet Bölge Müdürlüğünden geldiler.
Burası böyle bir toplantı yapmaya el verişli değil dediler. Oysa 20 yıldır ruhsatlı düğün salonu..
Gelen ekip sadece normal memur değildi.
Sivil polisler de vardı. Salon sahibi ve bizim arkadaşlar itiraz edince kimliklerini gösterip fiili müdahaleye başladılar. Organizeyi yapan ekipten biri de mardinli, sapına kadar ülkücü, şuan akpartinin avrupa teşkilatları bünyesinde görev yapan, delinin biri bir kardeşimiz.
Polislerin müdahalesine direnince tutuklamaya kalktılar.
Program yapılamasın diye mekanı mühürlediler.

Bir başka düğün salonuna telefon açtı arkadaşlar. Telefonda ok dedi adam. Arkadaşlar salona gidene kadar, salon sahibini PKK telefonla arayıp çoluğunu çocuğunu keseriz dedi, adam vazgeçti.

Bir alman dans okulunun salonu ile anlaşıldı. Herkese bildirildi. Programın yapılmasından 1 gün önce gece, polis salon sahibini buluyor. Böyle bir programda muhtemelen büyük olaylar çıkacak, ve siz salonu vermekle bu olaylara sebebiyet veriyorsunuz diyerek örtülü tehdit etti.

Sabah 6’da haber geldi, o salon da iptal.
Bakan Bey’in gelmesine saatler var.
Sabahın köründe Başkonsolosu aradım, o da haberdarmış. Bu iş milletin izzeti ve haysiyeti oldu, Bakan Bey bizim ocakta ne isterse konuşabilir, ağırlamaktan şeref duyarız, lakin yerimiz dar dedim. Dışişlerinden saat 10:00’da haber gelecek gelip gelmeyeceğine dair, duruma göre hareket ederiz dedi.
Velhasıl son anda Başkonsolosluk rezidansında yapılmasına karar verildi.

Orası Türk toprağı olduğu için ne polis ne başka merciiler müdahale edemedi. Rezidansın bahçesine giren alman polisleri bizim mardinli kürt dışarı çıkarttı “burası Türk toprağı, caddenin karşısına geçin” dedi.

Rezidansa giden tüm yolları trafiğe kapattı polis.
Hamburg trafiği zaten yoğun olur. Heryer kitlendi. Konutun hemen yanında protestocular için alan ayırdılar. Saatlerce bağırdılar, çoğu PKK’lı. “Katil erdogan diktatör erdogan”
Gürültü çıkartan aletler getirmişler sabote etmek için. Bakan Bey konuşurken şamata yaptılar vs.
Fakat çok şükür “Baş koymuşum Türkiyemin yoluna” sesleri ile tekbirler bastırdı onları.

Olayları kısaca özet geçtim ama ne kadar uzun bir mesaj oldu, affedin.
Pkk’nın fetö’nün cümle Türk İslam düşmanının hormonlanıp üzerimize salındığı, resmi kurumlar ve siyaset yapıyor görünen mafya şebekeleri tarafından kıskaca alındığımız günler yaşıyoruz burada.
Dün acizdik, hakir görülüyorduk.
Bu gün kafir karşısında başlar dik, başımız kesilmek isteniyor.

Andolsun kestirtmeyeceğiz..”

Anschlag auf die Rede- & Meinungsfreiheit

Auf den Ort der Kundgebung von Mevlüt Çavuşoğlu (AKP) am 7. März in Hamburg wurde ein Anschlag ausgeübt. Der Minister aus Antalya läßt sich nicht einschüchtern und tritt gerade deshalb weiterhin in Hamburg auf. Ein Anschlag auf einen Kundgebungsort ist ein Anschlag auf die Redefreiheit und auf die Meinungsfreiheit und somit auch ein Anschlag auf die Menschenrechte. Ein weiteres Beispiel für die Verfolgung von Muslimen in Deutschland. Früher waren es die Juden in Deutschland. Heute sind es die Muslime, die politische verfolgt sind. Hört auf mit dem Hass gegen die AKP. Die AKP ist eine Partei der Menschlichkeit und der Menschenrechte.

Die Einknick-Mentalität deutscher Muslime

Ahmed Tamin hat zu meiner Enthüllung des Gebetsverbots und der darauffolgenden Spionage von Lehrern und des Verrats von Schülern an der UNESCO-Schule Johannes Rau in Wuppertal und zu der routinierten „Einknick-Mentalität“ vieler deutscher Muslime ein Video gemacht, das sehr wichtige Aspekte anspricht.

 

 

Muslimisches Spionage-Opfer bricht ihr Schweigen

Mittagsgebet während der Lern-Pause (Khartoum, Sudan)

Reportage mit Serap*, einer Schülerin der 10. Klasse:

Ich bin eine Schülerin des Ganztagsgymnasium Johannes Rau, einer UNESCO-Schule, und habe bedauerlicherweise die Verfolgung von uns Muslimen miterlebt, womit ich nie gerechnet hätte, dass so etwas einmal passieren könnte.

Ich bin eine der zwei Schülerinnen, von denen Bekir berichtet hatte.

Als die Schwester mit dem Gebet fertig war, das wir während der 15-minütigen Pause verrichteten, packten wir unsere Sachen zusammen und Bekir faltete seinen Gebetsteppich, als eine Lehrerin aus den hinteren Räumen kam und meinte, dass die Schulleiterin Frau Genschel uns das Beten auf der Schule verbietet.

Falls wir uns darüber beschweren wollen, sollen wir uns bei der Schulleitung melden. Die Schwester und ich wollten nicht länger diskutieren und sind gegangen. Bekir hat sich darüber geärgert und fragte, warum sie das so sehr störe, woraufhin er keine sinnvolle Antwort erhielt.

Früher hatten wir ja die Möglichkeit, unter den Treppen zu beten (fast im Keller). Als dieses Schuljahr angefangen hat, mussten wir feststellen, daß dieser Ort mit einer Gittertür verschlossen wurde.

Auf der Schule habe ich einen jüngeren Bruder, der mit einigen aus der Schule unten gebetet hat. Sogar er wurde von Lehrern dreist und hinterhältig ausgefragt. Eine Lehrerin kam zu ihm in den Unterricht und fragte: „Betest du eigentlich fünfmal am Tag? „Warum betet ihr Muslime ?“ usw.

Mein Bruder dachte: ja endlich mal eine Lehrerin, die sich für den Islam interessiert. Mitten im Gespräch fragte sie: „Betest du auch in der Schule?“ Das ist ein Part der Spionage gewesen.

Vielen der Schüler gefiel diese neue Regelung mit dem Gebetsverbot nicht. Nicht nur die Muslime waren auf unserer Seite, sondern auch die Christen und die Atheisten, die es nicht nachvollziehen konnten, wie wir Muslime an der Schule verfolgt werden.

In Diskussionen mit Lehrern habe ich mitbekommen, daß sie einen Gebetsraum für Muslime aufgrund der Ungerechtigkeit für andere Religionsgruppen, welche daraus resultiert, ablehnen. Sonst müsste man für die Christen, Juden und für die anderen an der Schule vertretenden Religionsgruppe auch einen Raum einrichten.

Einige Schüler haben mir ehrlich gesagt, daß ein solcher Raum für Christen oder Juden dann unbenutzt bleiben wird, da so wenige Christen oder Juden wirklich während der Schulzeit beten und keiner dieser Religionsgruppen dann von diesem Raum profitieren würde.

Wir Muslime sind uns einig, daß wir einen Gebetsraum haben wollen. Vielleicht einen Meditationsraum oder Raum der Stille.

Herr Rummel, der konvertierte muslimischer Lehrer an unserer Schule, war der einzige, der hinter uns stand, und berichtete mir, daß einige Religionslehrer sich einig sind, daß sie einen Raum der Stille haben wollen.

Aber viele der Schüler trauen sich nicht mehr, sich dazu zu äußern, damit ihre schulische Entwicklung nicht in Mitleidenschaft gerät.

Oft betonen die Lehrer auf unserer Schule, daß unsere Meinung wichtig sei und daß wir unsere politischen Einstellungen äußern dürfen, ohne daß unsere Lehrer wegen unserer politischen Einstellung einen Einfluss auf unsere schulischen Leistungen nehmen dürfen.

Vor einigen Tagen hatte ich ein Gespräch mit dem stellvertretenden Schulleiter Herrn Kokenbrink. Meine Frage war, ob wir die Chance hätten, von der Schule einen Raum der Stille zu bekommen und warum uns das Beten verboten wird. Auf die erste Frage war die Antwort ganz klar nein und auf die zweite Frage meinte er, daß man Schule und Religion klar trennen müsse. Wenn wir hier beten, würden wir uns abspalten von den anderen und wir wären keine Einheit mehr.

Ein anderes Argument war, daß auf unserer Schule das Gleiche wie auf der Dortmunder Uni passieren könnte. Denn dort hatten sie einen Raum für alle Religionen und jeder hat sich von der anderen Religion eingeengt gefühlt. Manche brachten ihre Kreuze mit, andere wollten nicht mit dem anderen Geschlecht beten und dann wollten die Hindus ihre Haare einölen und mit einem Turban befestigen. Dadurch ist ein Streit entbrannt und der Raum wurde wieder geschlossen.

Außerdem könnten sich die Muslime gegenseitig als Ungläubige bezeichnen falls man nicht zum Gebet auftaucht. Da habe ich ihm auch zu gestimmt. Außerdem beobachtet der stellvertretender Schulleiter seit einer längeren Zeit, wahabitische Verhaltensweise unter einigen Schülern, die er als radikal einstufe. Die Religion sollte unsere Einheit nicht brechen.

Was ich bis heute nicht verstehe ist diese Aussage: „Durch einen Gebetsraum würden wir eure Freiheiten einschränken.” Im Gegenteil! Indem die Lehrer uns das Gebet verbieten, werden unsere Freiheiten eingeschränkt. Wir haben das Recht, in der Schule zu beten!

Herr Kokenbrink behauptete auch, daß man das Gebet abbrechen müsse, wenn eine Lehrkraft dich ansprechen will, da die deutschen Gesetzte über der Religion stehen.

Ich wollte nicht aufgeben und habe ihn ein weiteres mal gefragt, ob wir nicht einen Platz bekommen könnten, wo wir beten dürfen? Es gibt mehr als genug Platz an unserer Schule, wo kein Mensch vorbei kommt. Die Antwort blieb nein. Räume aufzuschließen verweigern sie uns auch. Manchmal war die Weigerung uns zu helfen eher ein störrisches Verhalten seitens der Schule und nicht wegen der Gesetzeslage in Deutschland zu erklären.

Nach dem Gespräch konnte ich mich auf nichts mehr konzentrieren und musste ernsthaft darüber nachdenken, warum wir a einem Punkt angelangt sind, an dem man das Gebet an Schulen verbietet. Wir wollen friedlich Kontakt mit unserem Schöpfer aufnehmen. Wir leben in einem demokratischen Land und keiner hat das Recht, uns das Gebet zu nehmen. Die höchste Priorität in Deutschland ist die Würde und die Freiheit des Menschen!

Und wenn da Schülern verboten wird, ihre Religion auszuüben, bricht diese “tolerante” Schule die Gesetze, nach denen sie leben wollen. Auf Schulen, auf denen die Muslime in der Minderheit sind, gibt es einen Gebetsraum. Und auf unserer Schule, auf der die Muslime vielleicht die Mehrheit ausmachen, verbietet man so etwas.

Es geht mir eigentlich ums Prinzip, falls wir keinen Raum bekommen, würde ich es akzeptieren, aber die Spionage und das Gebetsverbot müssen aufhören und aufgehoben werden. Das bricht das Vertrauen zwischen den Schülern und den Lehrern.

*Der richtige Name der Schwester ist Martin Lejeune bekannt.

Gebetsverbot an UNESCO-Schule verletzt Menschenrecht

Das Ganztagsgymnasium Johannes Rau in Wuppertal, das seinen Schülern das Beten verbietet und seine Lehrer dazu auffordert, betende Schüler auszuspionieren und zu verraten, ist eine Schule der UNESCO, die der UN untersteht. Verfolgung von Muslimen und die Werte der UN-Menschenrechts-Charta – wie passt das zusammen?

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