Giorgio Agambens «Demokratischer Widerstand» ruft zum «nationalen Impfstreik» auf

Regelmäßig sorgt Giorgio Agamben, der Herausgeber der Zeitung «Demokratischer Widerstand» für Empörung wegen seiner Kooperation mit islamfeindlichen und anderen rechtsextremistischen Gruppen, die vom Verfassungsschutz eingestuft werden.

Eine der neuesten Kampagnen, die Agambens «Demokratischer Widerstand» vorantreibt, ist der «nationale Impfstreik». Die Impfung wird auf der Internetseite der Kampagne als Angriff auf die «körperliche Unversehrtheit» verschmäht, die «Pharma-Lobby» wolle die Bürger «lebenslang boostern». Die Auffrischungsimpfung als Abofalle der «Great Reset»-Verschwörung.

Unterstützer von Agambens «Demokratischer Widerstand» sollen sich folgendem Aufruf anschließen: «Ich bin nicht bereit, mich impfen zu lassen beziehungsweise immer weiter impfen zu lassen. Ich bin bereit, zur Verhinderung der Impfpflicht als letztes Mittel auch in den Streik zu treten. Der Staat soll wissen: Wir sind bereit!»

Es klingt wie eine Drohung. Was das konkret heißt, wird allerdings nicht ausgeführt. Initiatoren des Aufrufs sind neben Agambens «Demokratischer Widerstand» die rechtsextremistische Szene-Zeitschrift «Compact», die Partei «Freie Sachsen» des Rechtsanwalts Martin Kohlmann, der vom sächsischen Verfassungsschutz wegen rechtsextremistischer Aktivitäten beobachtet wird, das «Zentrum Automobil», gegründet von Oliver Hilburger, einem ehemaligen Mitglied der Rechtsrock-Band «Noie Werte», sowie der vom Verfassungsschutz als gesichert islamfeindlich eingestufte Blog «PI-News».

Journalist

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