BARBIE – der FILM: Unbedingt anschauen –

Last Updated: 30. Dezember 2023By

 empfiehlt unser Gastautor  Prof. Dr. Werner Daum

In „Barbie“ geht es um nichts weniger als den Sinn des Lebens. Und der Film gibt eine verblüffende Antwort. Das Ganze ist verpackt als eine irrsinnige und verrückte Komödie.

Doch im Einzelnen:

Es fängt an mit Adam und Eva (andersrum heute – klar, wir sind ja im Zeitalter der Frauen: die beiden heißen jetzt nicht mehr Ken und Barbie, sondern Barbie und Ken.

Barbie & Ken leben im Paradies: am Strand. On the beach. In Barbieland: glücklich, wunschlos, ziellos, geldlos, geschlechtslos, alterslos, kinderlos. Every day is Girls‘ Day. Das Leben ein Spiel. Ein perfektes Beach Girl und ihr harmloser Ken, der zwar aussieht wie ein Beach Boy, aber keiner ist, und dem nicht einmal eine Puppe Barbie ihre Unschuld oder gar ihre high heels anvertrauen würde.

Dann kommt die Vertreibung aus dem Paradies. Barbie kommt an in der wirklichen Welt, der Welt der Menschen. Der Welt der Arbeit, der Probleme, der Missgunst der anderen. Langsam lernen B&K zu leben. Barbie & Ken brauchen ihre Zeit, Wege und Umwege, von slapstick bis zur nachdenklichen Parodie, bis sie sich da zurechtfinden.

Wir sind noch im Kino – aber nicht mehr in Barbieland. Jetzt gibt’s Charaktere aus unserer realen Welt, in scheinbar lustiger, doch in Wahrheit böser Ironie: Ein junges Mädchen (Mischung aus Greta und Luisa) setzt sich in das pinke Barbiemobil, und fährt los.

Die Mutter: aber du hast doch gar keinen Führerschein!

Greta-Luisa: aber das Auto hat ja auch keinen Motor!

Ganz am Schluss des Films hat Barbie es geschafft, ist ein Mensch geworden: sie ist schwanger. (Dass ihr Sohn Kain heißen wird, das verschweigt uns der Film. Wir danken)

Man geht aus dem Kino raus, und hat viel gutes und pinkes Vergnügen getankt. Die viele gute Laune und auf der Leinwand eine höchst attraktive Blondine gibt’s für den Preis einer Kinokarte, und dazu noch 2 Stunden coole Pop-Musik. Da muss man sich nicht für Mythologien und den Sinn des Lebens interessieren. Man darf es aber.

PS:

das pinke Barbiemobil, das ohne Motor fährt, ist doch die perfekte lang ersehnte Lösung für die Grüne (pinke) Energiewende! Habeck aufgepasst! auf ins Kino! der Volks-Pinkie wird unsere Wirtschaft retten, und die Mobilitätswende noch dazu!

Prof. Dr. Werner Daum war Botschafter der BRD in Khartoum und Beauftragter der Bundesregierung für den Dialog mit der islamischen Welt.

One Comment

  1. Helmut Schöps 23. August 2023 at 16:08 - Reply

    La Traviata ist mir dennoch lieber.

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