Scholz – Kanzler der Ungeimpften

In einem Interview mit der Volkszeitung «Bild» sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) heute:

«Deutschland ist nicht gespalten! Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger haben sich impfen lassen. Viele weitere wollen es bald tun, weil sie ihre Bedenken überwunden haben. Und von denen, die sich nicht impfen lassen, sind es ja nur sehr wenige, die glauben, sie müssten ihren Widerstand gegen die Impfungen mit martialischen Fackelmärschen demonstrieren, und Politikerinnen oder Politiker bedrohen, die sich rund um die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger ins Zeug legen. Diesen Drohungen müssen wir mit aller Schärfe entgegentreten.»

Wie gut, daß auch der neue Bundeskanzler klare Kante zeigt gegen die Einschüchterungsversuche von Rechtsextremisten. Wie gut, daß Scholz dafür ein Medium gewählt hat, das über eine große Reichweite verfügt.

Scholz hat sich für seine Regierungszeit viel vorgenommen. Der Kanzler will das Land zusammenhalten. Er wendet sich auch an die Minderheit der noch nicht Geimpften im Lande:

«Und bin also auch der Kanzler der Ungeimpften. Die möchte ich gerne vom Sinn der Impfung noch überzeugen. Aber: Verschiedene Meinungen zu haben, bedeutet doch nicht gleich Spaltung. Wir dürfen auch streiten. Ich bin überzeugt, dass die allermeisten Ungeimpften diese Fackelkundgebungen als genauso widerwärtig empfinden wie ich.»

Dieser Kanzler wird viel erreichen können, wenn er seinem eingeschlagenen Weg, das Land zusammenzuhalten, treu bleibt.

Journalist

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