Kategorien
Germany

«PARADE DE LA RÉSISTANCE» sah eher aus wie ein Trauerzug

Vielleicht lag es am schlechten Wetter, den niedrigen Temperaturen, dem immer wieder einsetzenden Regen, daß die «PARADE DE LA RÉSISTANCE», die am Samstag durch Berlin zog, eher wie ein Trauerzug aussah.

Angemeldet war der Aufzug von der «Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand» («KDW») um Zeitungsherausgeber Anselm Lenz. Mit dabei waren u. a. Micha (Michael) Bründel als Captain Future und dessen Freedom Parade, der Magdeburger Demokratische Widerstand, die Grundgesetz-Band aus Erfurt, «Nicht ohne uns!» Friedrichshain, ein Albert-Camus-Rezitator und die Redaktion der Wochenzeitung «Demokratischer Widerstand», die seit Samstag «Demokratischer Sommer» heißt.

«Die Ärzte auf Rädern» wurden nicht gesichtet, Uli (Ulrich) Gellermann von Weltnetz.tv und Rationalgalerie war zu Beginn des Aufzugs am Halleschen Tor zugegen, hat war zumindest während des ersten Teils der Demokratische Sommerparade nicht gesprochen.

Anselm Lenz spielte wieder Theater bei seiner inszenierten Revolution und hielt etwa eine viersprachige Rede vor dem taz-Tower in der Friedrichstraße. Ein taz-Autor rief überrascht: „Ach auf Französisch!“

Der Techno-Remix von Bründels Slogan erregte Aufmerksamkeit. Es gibt jetzt also schon engagierte Producer unter den Unterstützern der Freedom Parade.

Lacher erhielt Bründel für seinen Spruch „Der erste echte Corona-Tote ist die Zitty.“ mit dem er auf das Ende des bekannten Stadtmagazins reagierte.

Bründel distanzierte sich von der AfD und es entstand eine hitzige Diskussion vor dem Lautsprecherwagen der Freedom Parade. Daraufhin sagte Bründel sinngemäß, lasset uns weitermachen und tanzen. Die Parade zieht weiter.

Von Martin Lejeune

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.