Mit dem 9-Euro-Ticket zur Revolution

Am 1. August 2022 jährte sich der Tag der ersten Großdemonstration der «Querdenken»-Bewegung in Berlin zum zweiten Mal. Aus diesem Anlaß luden der «Demokratische Widerstand» und «Querdenken», die mittlerweile unter dem Namen «Wir sind Viele» in der Öffentlichkeit firmieren, zu einer «Woche der Demokratie» nach Berlin. Deren Höhepunkt war wieder einmal eine «verfassungsgebende Versammlung» vor dem Reichstag. Die vom «Demokratischen Widerstand» für diesen Tage groß angekündigten «Traktorenkolonnen der Landwirte» kamen indessen nicht nach Berlin.

Auf der «verfassungsgebenden Versammlung» vor dem Reichstag rief Anselm Lenz:

«Hiermit sind durch Akklamation des deutschen Volkes Neuwahlen ausgerufen! Damit ist ein verfassungsgebender Prozeß durch das Volk selbst angestoßen!»

Mitbekommen hatte diesen historischen Moment freilich nur «die Elite des deutschen Volkes», zu der sich der «überdurchschnittlich belesene, führende oppositionelle Intellektuelle der Republik» Anselm Lenz stolz zählt. Am 1. August 2020 gingen laut Polizei Berlin in der Spitze 30.000 Personen zur «Querdenken»-Demo. Am 1. August 2022 demonstrierten laut Polizei Berlin in der Spitze 6.500 Personen. Die Angaben der Veranstalter sind naturgemäß höher, allerdings der starke Rückgang der Teilnehmerzahlen deutlich wahrnehmbar – unabhängig von der Quelle. Vielleicht haben es viele «Querdenker» satt, jedes Jahr von Anselm Lenz erneut mit einer «verfassungsgebenden Versammlung», die keinerlei Konsequenzen hat, bespaßt zu werden. Der Polizei Berlin war dieses Versammlungsgeschehen nicht einmal mehr eine Polizeimeldung wert.

Krefelder Demo-Tourist zeltet im Tiergarten

Der Krefelder Demo-Tourist Kevin Gabbe fühlt sich glänzend durch Anselm Lenz unterhalten und gönnt sich während der «verfassungsgebenden Versammlung» eigenen Angaben zufolge sein erst drittes Bier. Ob das stimmt? Es könnten auch mehr gewesen sein. «Ich fühl mich hier wie im Urlaub», sagt Gabbe, der mit nacktem Oberkörper und barfuß auf der Reichstagswiese im Schatten eines Baumes liegt. Die Bierflasche, das wichtigste Demo- Accessoire, wiegt routiniert und läßig in seiner Hand hin- und her. Die kurze schwarze Hose trägt Gabbe den vierten Tag infolge. Was Gabe von Anselm Lenz lernen kann? «Saufen mit Stil».

Ein «chinesisches Bakterium» namens Corona

Im Alkohol-Delirium bei 37°C im Schatten wird Corona für Gabbe ein ominöses «chinesisches Bakterium» («Es gibt keine Viren», Stephan Bergmann), dem er mit der «Querdenken»-Versammlung am 1. August 2020 «die schönste Demo seit Kandel» verdankt. Nach dem Mordfall Mia V. am 27. Dezember 2017 mobilisierten Rechtsextremisten für eine Demo in Kandel, die Gabbe streamte.

Gabbe blinzelt über den Flaschenhals seiner Bierpulle auf die «Galerie des Grauens» von Peter Ganz, ein radikaler Gegner der vermeintlichen «Gen-Impfungen» gegen COVID-19. Gaube streitet sich mit dem Stalker Mounib Ayoub (Ansar). Ayoub brüstet sich auf der Demo damit, daß er ein Date mit Nikolai Nerling hat (nachdem er kurz zuvor Karsten Hilse von der AfD anflirtete).

«Der MAD und BND implantierten mir einen Chip»

Ein alter weißer Mann mit weißen Haaren, weißem Bart und leidendem Blick zeigt Ayoub sein selbst gemaltes Pappschild, auf dem wortwörtlich steht: «Der MAD und BND implantierten mir einen Chip mit Künstlicher Intelligenz. Damit lesen sie mein Gehirn aus und foltern brutal». Philipp Schnurr rennt mit einem Megaphon hektisch im Kreis umher und klingelt an der Gegensprechanlage des ARD-Hauptstadtstudios sturm. Wolfang Greulich sagt zu Mathhäus Mateo Westfal (Aktivist Mann) über die Bundesregierung: «Sie haben ja nur noch zwei Möglichkeiten, entweder uns weiterverfolgen oder sie hängen.» Der Holocaust-Leugner Reza Begi verkündet: «Ich bin der neue Messias!» Der Arzt Dr. Paul Brandenburg (1bis19) bezeichnet seinen Kollegen Prof. Dr. Karl Lauterbach als «Gewaltverbrecher», die Beamten der Polizei Berlin als «uniformierte Terroristen» und die Bundesregierung als «faschistisches Regime», in dem Dr. Brandenburg Parallelen zu «damals» sieht. Mit anderen Worten: eine ganze normale «Querdenken»-Demo.

Dr. Brandenburg gründete übrigens im Sommer 2020 den «1bis19 – Initiative für Grundrechte und Rechtsstaat e.V.», weil er nicht mit Irrationalen gemeinsam demonstrieren wollte, sondern strategisch klug Grundrechte verteidigen wollte. Mittlerweile ist Dr. Brandenburg genau dort angekommen, wo er im Sommer 2020 ausdrücklich nicht hin wollte.

«Friedenscamp» zwischen Demo-Hopping und Revoluzer-Events

Gabbe, der vor «Querdenken» häufig mit «Pegida» und «Gelbwesten» marschierte – und kein Problem mit der Jagd auf Politiker hat – zeltet im «Friedenscamp» zwischen dem Bundeskanzleramt und Reichstag. Das «Friedenscamp» scheint einem übrig gebliebenen harten Kern der Querdenken-Bewegung zwischen Demo-Hopping und Revoluzer-Events als Beschäftigungstherapie im Regierungsviertel zu dienen. Szenetypisch betreibt das «Friedenscamp» eine eigene Spendenkampagne auf der Fundraising-Plattform GoFundMe.

200.000 Zelte sollen Politikern das Fürchten lehren

Oliver Becker ist der Anführer des «Friedenscamps». Becker sagt, ab Ende des Monats werden 200.000 Zelte den Bundestag belagern und den Politikern das Fürchten lehren. Becker will mit seinen Friedenscamper das Regierungsviertel kontrollieren und nach der parlamentarischen Sommerpause die Oberhand gewinnen. Nach der Machtübernahme will er als erstes Marihuana legalisieren, nie wieder Nachtclubs schließen und die Bundeswehr unbewaffnet zum Auslandseinsatz in die Sahara schicken, um Bäume in der Wüste zu pflanzen. Das deutsche Volk ruft Becker in seinem Campingstuhl sitzend auf, mit dem 9-Euro-Ticket zur Revolution zu kommen!

Ob dieser Aufruf bis zum Hotel Adlon, in dem The Rolling Stones gerade absteigen, vordrang? Jedenfalls zeigen die Berufsrevolutionäre der britischen Rockband auf ihrem offiziellen Twitter-Kanal anläßlich des Waldbühne-Konzerts in Berlin ein Video der «Querdenker»-Demo.

Quelle: https://twitter.com/RollingStones/status/1554805718146076673

Dr. Motte zur After-Demo-Party ins «Friedenscamp» eingeladen

Zur After-Demo-Party ins «Friedenscamp» hat Becker The Rollings Stones nicht eingeladen, dafür aber Matthias Roeingh, besser bekannt als Dr. Motte (Loveparade). Dr. Motte sei ein Unterstützer, so Becker, schließlich habe das Techno-Urgestein bereits auf dem «Rave the Planet» das «Querdenker»-Symbol der «Freedom Parade» hochgehalten. Auch die Orga der Hanfparade, der sich am 13. August 2022 in Berlin die «Querdenker» aus dem «Friedenscamp» anschließen werden, wisse Becker auf seiner Seite.

«Bauern werden am 26. August 2022 ganz Berlin blockieren»

Und die Landwirte? «Die Bauern werden am 26. August 2022 ganz Berlin blockieren», freut sich Becker. Zum Finale will Becker alle Lager auf dem «Zug der Liebe» vereinen und auf den Straßen des Regierungsviertels den «Sieg der Revolution» feiern. Dann sei auch «die Genfer Konvention wieder in Kraft und das Völkerrecht wieder hergestellt». Sollte sein Plan scheitern, werde Becker von Andalusien aus illegal in den Urwald von Panama einwandern und dort mit seinen 400-Euro-Lichtkegeln Dschungel-Raves veranstalten: «Eine tolle Art Geld zu verdienen», so Becker. Ein Line-up von Dr. Motte auf seinem Dschungel-Rave in Panama wäre für Becker die Erfüllung eines lang gehegten Lebenstraumes.

Das legendäre Protestcamp der «Querdenken Zentrale Außenstelle Berlin» von Dirk Scheller im August 2020 genießt unter den Bewohnern des «Friedenscamps» Kult-Status:

«Demokratischer Widerstand»: die Bildzeitung der Reichsbürger

Während eines «Medienmarsches» am Nachmittag des 1. August 2022 wurden «Falschinformationen» der «Mainstream-Presse» angeprangert während der «Demokratische Widerstand», die Bildzeitung der Reichsbürger, selbst fortlaufend Fake News verbreitet:

Anselm Lenz, der in der 2010er Jahren mit bescheidenen Erfolgen auf kleineren Bühnen durch die deutsche Provinz tingelte, sehnte sich in all den Jahren so sehr nach einem ganz großen Auftritt auf der ganz großen Bühne, daß er sich diese Bühne im März 2020 auf dem Rosa-Luxemburg-Platz einfach selbst schuf (ausgerechnet vor der Berliner Volksbühne, für die er so gern gewirkt hätte, die sich aber von ihm distanzierte).

Innerhalb von zwei Jahren hat es Anselm Lenz mit tatkräftiger Unterstützung von Michael Ballweg geschafft, eine breit aufgestellte demokratische Bürgerbewegung zu zerstören und in die Arme von Reichsbürgern, Extremisten und Betrügern zu treiben.

Verfassungsschutz stellte sich 2020 schützend vor Querdenker

Eine Woche nach der ersten großen «Querdenken»-Demo am 1. August 2020 in Berlin druckte die «Süddeutsche Zeitung» (SZ) auf Seite 2 ein langes Interview mit Thomas Haldenwang, seit 2018 Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV).

Detlef Esslinger und Ronen Steinke, die das Interview mit Haldenwang führten, stellten ihm die Frage: «Warum sind auch die Proteste gegen die Corona-Politik in Gefahr, die Trennlinie zum Rechtsextremismus und zu Antisemiten nicht einzuhalten?»

Der BfV-Präsident stellte sich schützend vor die Mehrheit der Demonstranten: «Das möchte ich relativieren. Rechts-, aber auch einige Linksextremisten haben versucht, die Corona-Proteste zu instrumentalisieren. Sie haben geglaubt, im Protest gegen die Corona-Politik würden sich die Leute hinter ihnen scharen. Aber das hat nicht funktioniert. Zwar haben wir bei der Demonstration der 20 000 vor einer Woche in Berlin auch einige Rechtsextremisten gesehen. Sie haben sich natürlich inszeniert und sich vor die Kameras gestellt. So entsteht aber ein falsches Bild. Sie prägen das Demonstrationsgeschehen oder die inhaltliche Debatte derzeit nicht.»

Die Tatsache, daß Michael Ballweg und Anselm Lenz die Demo am 1. August 2020 «Tag der Freiheit» nannten, in Anlehnung an den gleichnamigen Titel des bekannten NS-Propagandafilms von Leni Riefenstahl über den siebten Reichsparteitag der NSDAP 1935 in Nürnberg, diente den SZ-Redakteuren als Steilvorlage.

Darauf angesprochen, nahm der BfV-Präsident die Mehrheit der Demonstranten nochmals in Schutz: «Diese Veranstalter distanzieren sich vom Extremismus. Im Gegenteil, die Verantwortlichen zum Beispiel der Initiative ‹Querdenken› fordern die Polizei sogar auf, Extremisten herauszuhalten. Wenn man die Reden der Demonstrationen analysiert, stellt man dort kein klassisch extremistisches Gedankengut fest.»

Dieser differenzierten Wahrnehmung und Darstellung seiner Demonstrationen durch den BfV-Präsidenten bereitete Michael Ballweg selbst ein Ende, als er 100 führende «Querdenken»-Funktionäre im November 2020 zusammenbrachte mit Peter Fitzek vom «Königreich Deutschland», dessen Flugblätter auch auf der Demonstration am 1. August 2022 in großer Zahl und mit großem Zuspruch verteilt wurden.

Ballweg hat sich seither immer wieder mit Fitzek getroffen und Anselm Lenz hat dies unterstützt. Lenz bekämpft für Ballweg, der die Zeitung «Demokratischer Widerstand» unterstützt, Gegner der Zusammenarbeit mit Reichsbürgern.

Dementsprechend fordert Anselm Lenz auch Freiheit für den «politischen Gefangenen» Michael Ballweg, den «das faschistische genozidale Covid-Terrorregime in Folterhaft gefangen hält» (Zitate des «Demokratischen Widerstands»).

Ballweg, der die «Querdenker» mit tatkräftiger Unterstützung durch Anselm Lenz in die Arme der Reichsbürger und anderer Extremisten und Betrüger getrieben hat, kann sich auch in Untersuchungshaft auf Anselm Lenz verlassen. Der «Demokratische Widerstand» verherrlichte Ballweg Ende Juli 2022 gar als «demokratischen Oppositionsführer».

Niemand weiß so gut Bescheid über Ballwegs Pakt mit den Reichsbürgern und seine dreckigen Geschäfte wie Anselm Lenz. Aber Lenz muss Ballweg von jedem Betrugsverdacht öffentlich reinwaschen, alles andere wäre schlecht für sein eigenes Geschäft. Ballweg hat aus dem Protest ein Geschäft gemacht und der Verschwörungsunternehmer Anselm Lenz aus dem «Demokratischen Widerstand» eine Kapitalgesellschaft mit der Rechtsform GmbH.

Damit das Geschäft profitabel bleibt, wurden die Extremisten zunächst hofiert, ihnen immer mehr Einfluß zugestanden bis man schließlich gemeinsame Sache bzw. Geschäfte machte mit den Extremisten.

Hatte sich Anselm Lenz 2020 nach erheblichem Druck noch von Nerling distanziert, so kooperierte er später nicht nur mit Nerling, sondern auch mit «Politically Incorrect» («PI-News»), den «Freien Sachsen» und dem «Zentrum Automobil».

Analyse des Soziologen Dr. Johannes Kiess

Der Soziologe Dr. Johannes Kiess sagt über den heutigen Zustand der «Querdenken»-Bewegung: «Ich würde die ganze Szene als antidemokratisch beschreiben.» Kiess könne allerdings schwer sagen, wie viele Anhänger der «Querdenken»-Szene rechtsextrem eingestellt seien: «Das Problem dieser Möchtegern-Bewegung ist, daß sie sehr heterogen ist, aber vereint ist in Verschwörungsideologie, Ablehnung der Demokratie und mit großer Gewaltbefürwortung auf die Straße geht.» Die Stimmung werde von einigen Hauptakteuren angeheizt. Zu diesen Funktionären gehören seit dem Fitzek-Treffen führende Reichsbürger und andere Extremisten.

Anselm Lenz: Animateur der Extremisten

Anselm Lenz wurde vom Dramaturgen zum Animateur, der als professioneller Unterhalter (und Unternehmer) die (Spenden-)willigen Demonstranten wie in einem Ferienclub auf der Reichstagswiese bespaßt, mit dem gewaltigen Unterschied, daß Lenz Extremisten wie den Holocaust-Leugner Nikolai Nerling animiert – und keine Urlauber. Und mit dem Unterschied, daß es Angriffe auf Journalisten gibt, wie auf Olaf Sundermeyer (RBB), der von Artur Helios, Ralph Bühler und Niokolai Nerling bedrängt wurde und Polizeischutz benötigte.

Showgrößen vom Ballermann auf Querdenken-Showbühne

Was allerdings den Animationsprogrammen in Urlaubsressorts wie Robinson Club und Club Med oder auf Kreuzfahrtschiffen ähnelt, sind die Tanz- und Gesangseinlagen auf der Reichstagswiese der Showgrößen vom Ballermann (Björn Banane) und aus dem KitKatClub (DJ Captain Future/Michael Bründel). «Sowas hätte es unter Attila nicht gegeben», kommentiert ein verbitterter politischer Beobachter das bunte Treiben auf der Reichstagswiese. Anselm Lenz hat die Party-Promis im politischen Berlin salonfähig gemacht und den zivilen Diskurs auf Ballermann-Niveau gesenkt.

Anselm Lenz feiert mit Götz Kubitschek und Jürgen Elsässer

Zwei Jahre nach dem «Tag der Freiheit» vom 1. August 2020 bzw. 87 Jahre nach dem «Tag der Freiheit» von 1935, feierte Anselm Lenz am 31. Juli 2022 als Redner auf dem Sommerfest von «Sezession» mit Götz Kubitschek. Und am 27. August 2022 wird Anselm Lenz als Redner auf dem Sommerfest von «Compact» mit Jürgen Elsässer feiern.

Teilnehmerzahlen der «Woche der Demokratie» im Überblick

Samstag 30.07.2022: «Friedenscamp» Berlin

in der Spitze 20 Personen

Montag 01.08.2022: «Friedenscamp» Berlin

in der Spitze 30 Personen

Samstag 30.07.2022: Aufzug Brandenburger Tor -> Rosa-Luxemburg-Platz

in der Spitze 1.200 Personen

Sonntag 31.07.2022: «dieBasis» Berlin lädt ein nahe Alexanderplatz

in der Spitze 350 Personen

Montag 01.08.2022: Medienmarsch ab Bundestag -> «Montagsdemo» ab Gendarmenmarkt

in der Spitze 6.500 Personen

Dienstag 02.08.2022: «Runder Tisch», Marx-Engels-Forum

in der Spitze 160 Personen

Mittwoch 03.08.2022: Demo Pflegepersonal, Aufzug ab Bundestag

in der Spitze 650 Personen

Donnerstag 04.08.2022: «Demo für politische Gefangene» auf dem Pariser Platz

in der Spitze 80 Personen

Freitag, 05.08.2022: Fahrrad-/E-Roller/Skater-Demo «Mit mehr Energie für Frieden & Demokratie!» ab Brandenburger Tor

in der Spitze 170 Personen

Samstag, 06.08.2022 «Friedens-Fest 2.0» im Mauerpark

in der Spitze 600 Personen

Die Polizei Berlin ist Quelle der Angaben.

Die Demonstranten werden zur Kasse gebeten und die Kulisse des Reichstags muss für den Verkauf von Fanartikeln herhalten. Daneben steht Christian, der letzte «Querdenker», seit über einem Jahr allein mit umgedrehter Deutschland-Fahne.
Anselm Lenz feierte am Tag vor dieser Aufnahme mit Götz Kubischek das Sommerfest von «Sezession».
Anselm Lenz und Michael Ballweg haben Extremisten den Weg auf ihre Bühnen bereitet.

Das Bündnis «Wir sind Viele» besteht nach eigenen Angaben aus folgenden Initiativen:

«Autokorso Berlin»

«Berliner Kommunarden»

«Demokratischer Widerstand»

«dieBasis»

«Eltern stehen auf e.V.»

«Freedom Parade»

«Free People»

«Freiheitsboten»

«Friedenscamp»

«Karlshorster stehen auf»

«Nachbarschaftsdialog»

«Nicht ohne uns!»

«PanCoronale Picknicker»

«Pflege für Aufklärung»

«Pflege mit Herz»

«Querdenken30»

«Räuchern für Mutter Erde»

«Straßenaufklärung Treptow»

«Studenten Stehen Auf»

Die genannten Initiativen sind allesamt Ableger der «Querdenken»-Bewegung und zählen zum Teil lediglich einige Personen.

Anselm Lenz droht Martin Lejeune: «Ich möchte, daß Du Anni ordentlich behandelst! Wenn Du das nicht machst, wird es physisch!» (Lenz bezieht sich auf Anne Höhne.)

Journalist

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